Rechercheergebnis

Ein Schuldner hat recherchiert und beschwert sich: Sein Gesprächspartner bei uns im Haus sei kein „Buchhalter“ sondern „nur Fachinformatiker“ gewesen. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass Mitarbeiter außerhalb der direkten Buchhaltung und insbesondere im Kundenservice keine „Buchhalter“ sind und dies auch nicht sein müssen, „nur“ um qualifizierte Auskünfte zu offenen Posten und damit verbundenen Sachverhalten geben zu können.

Sei’s drum. Über das Ziel hinaus geschossen ist unser Kunde jedoch, als er auch noch das Privatleben eines Mitarbeiters im Internet ausgeforscht und die dabei gewonnenen (absolut belanglosen) „Erkenntnisse“ zusammen mit einer mindestens grenzwertigen Bezeichnung in eine E-Mail an uns hat einfließen lassen.

Wir wir mit diesem Verhalten umgehen sollen, wissen wir noch nicht. Einerseits möchten wir solche Dinge nicht höher hängen, als sie es verdient haben. Zumal regelmäßig Situationen eintreten, in denen Gesprächspartner kurzzeitig ihre Contenance verlieren. Andererseits wollen wir unsere Mitarbeiter aber vor all zu dreistem Verhalten schützen und auch deutlich machen, dass – bei allem Ärger – nicht sämtliche Regeln für einen angemessenen Umgang miteinander einfach über Bord geworfen werden dürfen.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

7 Kommentare

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  • darki
    darki - 19. April 2011 um 15:18 Uhr

    Unverschämt finde ich so etwas. Dass man sich über einzelne Mitarbeiter vielleicht etwas schlauer amchen möchte, könnte ich ja noch einsehen, aber was wird bitte damit bezweckt, diese Informationen des Arbeitgebers der Person vorzulegen?
    Dadurch stärkt man seine Position ja nicht und stellt seine Person in einem zweifelhaften Licht dar.
    Es gibt ja auch viele, die Quereinsteiger sind oder sich privat in Vereinen etc. engagieren, die mit dem Berufsleben nichts zu tun haben. Ist das neuerdings ein Indiz über die Arbeitsqualität?

  • Sepp
    Sepp - 19. April 2011 um 16:19 Uhr

    Leute die es nötig haben, das Privatleben anderer auszuforschen, kann man eigentlich nur bedauern. Man kann es auch armseelig nennen.

  • Reseller4711
    Reseller4711 - 19. April 2011 um 16:39 Uhr

    also ganz ehlich: ich würde das Vertragsverhältnis mit diesem Kunden form- und fristgerecht kündigen. Formlos- und fast kommentarlos. Die df-AGB geben das ja entspannt her.

    Die Kurzbegründung: Eine Zusammenarbeit mit den df und deren Mitarbeitern kann nicht fortgeführt werden, weil das Vertrauensverhältnis durch die Aktion nachhaltig gestört ist.

    Ender der Aktion. Ende der Kundenbeziehung. Es gibt genug andere Kunden, mit denen df sein Geld verdienen und Sara den Ferrari finanzieren kann 🙂

  • Rainer.D
    Rainer.D - 19. April 2011 um 18:11 Uhr

    Fristgerechte Kündigung ohne jede Begründung ist aber sinnvoller. Das nimmt sonst kein Ende, weil die „Begründung“ dann zum Verfassen weiterer sinnloser Schreiben animiert, was wiederum kostbare Arbeitszeit verbraucht.

  • Rico
    Rico - 19. April 2011 um 18:12 Uhr

    Definitiv gestörtes Vertrauensverhältnis. Ich würde da auch die Kündigung in Betracht ziehen. Schon allein zum Schutze der Mitarbeiter. Fragt sich nur wie der Kunde dann darauf reagiert und wohin dies dann wiederum führt. Jedenfalls sollte dem Kunden klar gemacht werden, dass er hier eine Grenze überschritten hat. Deutlich.

  • Michael Doepke
    Michael Doepke - 24. April 2011 um 17:36 Uhr

    Das gehört sich einfach nicht.
    Solche Kunden will man nicht.

  • Ben
    Ben - 2. Mai 2011 um 12:00 Uhr

    Sehe ich auch so. Fristlos kündigen. Unter aller Würde, undiskutierbar. Geht gar nicht.