Slack: Moderne Teamkommunikation leicht gemacht
Veröffentlicht am 27.08.2026 von DomainFactory
E-Mails mit ellenlangen CC-Listen, Informationen verteilt über WhatsApp, Teams und Telefon, wichtige Entscheidungen irgendwo im Posteingang verschwunden – wer kennt das nicht. Slack wurde genau dafür entwickelt, diesem Kommunikationschaos ein Ende zu setzen. Die cloudbasierte Plattform bündelt die gesamte Teamkommunikation an einem zentralen Ort – übersichtlich, durchsuchbar und in Echtzeit. In diesem Artikel erklären wir, was Slack ist, wie es funktioniert, was es kostet und ob es die richtige Wahl für Ihr Unternehmen ist.
Slack ist heute aus der modernen Arbeitswelt kaum noch wegzudenken – aber was steckt eigentlich hinter dem Namen?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Slack ist mehr als ein Messenger – die cloudbasierte Plattform bündelt die gesamte Teamkommunikation in strukturierten Channels, ersetzt unübersichtliche E-Mail-Verteiler und macht alle Informationen jederzeit durchsuchbar.
- Channels sind das Herzstück – eine durchdachte Channel-Struktur nach Teams, Projekten und Themen ist der wichtigste Schritt zu einer übersichtlichen und effizienten Kommunikation in Slack.
- Integrationen machen den Unterschied – mit über 2.600 verfügbaren Apps lässt sich Slack nahtlos in bestehende Tools wie Google Drive, Trello, Zoom oder Salesforce einbinden und wird so zum zentralen Arbeits-Hub.
- KI ist jetzt Standard – seit der Preisrestrukturierung 2025 sind KI-Funktionen wie Channel-Zusammenfassungen und Huddle-Notizen in allen kostenpflichtigen Plänen inklusive – kein separates Add-on mehr nötig.
- Datenschutz ist gewährleistet – Slack ist ISO 27001-zertifiziert, C5-testiert und DSGVO-konform. Für besonders sensible Daten steht ein deutscher Serverstandort zur Verfügung.
- Onboarding entscheidet über Erfolg oder Misserfolg – die beste Software nützt wenig ohne klare Spielregeln, eine durchdachte Channel-Struktur und Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen.
Was ist Slack? Die Erklärung
Slack ist eine cloudbasierte Kommunikationsplattform für Teams und Unternehmen. Der Name ist dabei kein Zufall: Slack steht für „Searchable Log of All Conversation and Knowledge" – also ein durchsuchbares Archiv aller Gespräche und des gesamten Wissens eines Teams. Genau das ist das Kernversprechen der Software: Keine Information geht verloren, alles ist auffindbar, alles ist an einem Ort.
Die Plattform wurde 2013 entwickelt und erschien 2014 auf dem Markt. Heute zählt Slack nach eigenen Angaben mehr als 30 Millionen tägliche Nutzerinnen und Nutzer weltweit, darunter 77 Prozent der Fortune-100-Unternehmen. (Quelle: Slack, 2025) 2021 wurde das Unternehmen für rund 27 Milliarden US-Dollar von Salesforce übernommen – ein Zeichen dafür, welchen strategischen Wert moderne Teamkommunikation in der Geschäftswelt hat.
Slack wird oft als „E-Mail-Killer" bezeichnet – nicht, weil es E-Mails vollständig ersetzt, sondern weil es die interne Kommunikation von langen, förmlichen Nachrichten hin zu schnellen, präzisen Nachrichten verlagert. Statt Betreff, Anrede und Grußformel: einfach die Information, die gebraucht wird.
Wie funktioniert Slack? Channels, Nachrichten und mehr
Das Herzstück von Slack sind die sogenannten Channels – themenspezifische Kommunikationsräume, die sich an der Struktur eines Unternehmens orientieren. Ein Channel kann ein Team abbilden, ein Projekt, eine Abteilung oder ein beliebiges Thema. Die Kommunikation bleibt dadurch fokussiert und übersichtlich – wer nichts mit dem Marketing-Channel zu tun hat, wird auch nicht mit dessen Nachrichten überflutet.
Channels können öffentlich oder privat sein:
- Öffentliche Channels – für alle Workspace-Mitglieder sichtbar und zugänglich, ideal für abteilungsübergreifende Themen
- Private Channels – nur für eingeladene Mitglieder sichtbar, geeignet für vertrauliche Projekte oder kleine Teams
- Direktnachrichten – private Einzelgespräche oder Gruppenunterhaltungen außerhalb der Channels
Neben Textnachrichten unterstützt Slack Dateien, Bilder, Videos, Audio-Clips und Links – alles lässt sich direkt im Chat teilen und ist später über die Suchfunktion blitzschnell wiederzufinden. Wer nicht gestört werden möchte, aktiviert die „Nicht stören"-Funktion – Nachrichten werden gesammelt und später als eine Benachrichtigung zugestellt.
Tipp: Die Suchfunktion von Slack ist einer der größten Vorteile gegenüber klassischen Messengern. Sie durchsucht nicht nur Nachrichten, sondern auch Dateiinhalte und geteilte Dokumente – ein echter Zeitsparer im Arbeitsalltag.
Slack einrichten: Schritt für Schritt
Der Einstieg in Slack ist unkompliziert – ein eigener Workspace ist in wenigen Minuten einsatzbereit.
Schritt 1: Workspace erstellen
Unter slack.com registrieren, eine E-Mail-Adresse angeben und den Anweisungen folgen. Nach der Bestätigung per E-Mail wird der erste Workspace automatisch eingerichtet – inklusive eines Standard-Channels für das gesamte Team.
Schritt 2: Einstellungen festlegen
Als Workspace-Administrator haben Sie Zugriff auf alle Konfigurationsoptionen. Zwei Einstellungen sind besonders wichtig:
- Sendeeinschränkungen – legen Sie fest, wer @channel-Nachrichten senden darf, die alle Mitglieder eines Channels benachrichtigen. In großen Teams empfiehlt sich eine Beschränkung auf Administratoren.
- Channel-Management – entscheiden Sie, ob Mitarbeitende eigene Channels erstellen dürfen oder ob das zentral gesteuert wird.
Schritt 3: Team einladen
Mitarbeitende lassen sich einzeln per E-Mail einladen oder über die Admin-Seite per Masseneinladung hinzufügen. Empfehlung: Alle Mitglieder sollten sich mit ihrem echten Namen registrieren – das erleichtert die Zuordnung im Arbeitsalltag erheblich.
Schritt 4: Channels strukturieren
Eine durchdachte Channel-Struktur ist der Schlüssel zu einem übersichtlichen Slack-Workspace. Bewährt haben sich Channels für Teams, Projekte und übergreifende Themen wie #allgemein, #ankündigungen oder #zufällig für den informellen Austausch.
Die wichtigsten Slack-Funktionen im Überblick
Slack ist mehr als ein Messenger – die Plattform bündelt eine Vielzahl von Funktionen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Die wichtigsten im Überblick:
Huddles – spontane Audio- und Videogespräche
Mit einem Klick lässt sich ein Huddle starten – ein informelles Audio- oder Videogespräch direkt in einem Channel oder einer Direktnachricht. Ideal für kurze Abstimmungen, die per Text zu umständlich wären. Huddles können aufgezeichnet und nachträglich zusammengefasst werden – besonders praktisch für Teilnehmer, die nicht live dabei sein konnten.
Threads – Diskussionen ohne Chaos
Antworten auf eine bestimmte Nachricht lassen sich in einem Thread bündeln, ohne den Haupt-Channel zu überfüllen. Das hält die Kommunikation übersichtlich – besonders in aktiven Channels mit vielen parallelen Gesprächen.
Wichtige Slack-Befehle
Wer Slack effizient nutzen möchte, sollte die wichtigsten Befehle kennen:
@channel– benachrichtigt alle Mitglieder eines Channels@here– benachrichtigt nur aktuell aktive Mitglieder@username– richtet eine Nachricht gezielt an eine Person/me– spricht in der dritten Person, z. B. „[Name] ist in der Mittagspause"/leave– verlässt den aktuellen Channel/giphy– fügt ein animiertes GIF aus dem Giphy-Fundus ein
Vollständige Archivierung und Suche
Alle Nachrichten, Dateien und Links werden automatisch archiviert und sind jederzeit durchsuchbar – ein entscheidender Vorteil gegenüber WhatsApp oder E-Mail, wo Informationen schnell im Rauschen verschwinden.
Slack-Bots und Integrationen
Eine der größten Stärken von Slack liegt in seiner Erweiterbarkeit. Über das Slack App-Verzeichnis lassen sich mehr als 2.600 externe Tools und Dienste direkt in den Workspace integrieren – von Google Drive über Trello bis hin zu GitHub. Das Ergebnis: ein zentraler Ort für die gesamte Teamkommunikation und alle relevanten Tools.
Integrationen – die wichtigsten Beispiele
- Dokumentenbearbeitung – Google Drive, Dropbox oder Microsoft OneDrive lassen sich verknüpfen, sodass Dateien direkt im Chat geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können
- Projektmanagement – Tools wie Trello, Asana oder Jira senden automatische Updates in definierte Channels, sobald sich der Status eines Tasks ändert
- Videotelefonie – Zoom, Google Meet oder Microsoft Teams lassen sich direkt aus Slack heraus starten
- Kalender – Google Calendar und Outlook informieren das Team automatisch über bevorstehende Meetings
Slack-Bots – virtuelle Helfer im Arbeitsalltag
Slack unterscheidet zwischen zwei Arten von Bots:
Benutzerdefinierte Bots werden von Entwicklerinnen und Entwicklern über die Slack-API programmiert und auf spezifische Unternehmensanforderungen zugeschnitten – etwa für automatisierte Antworten oder die Verknüpfung mit internen Systemen.
App-Bots sind sofort einsatzbereit und ohne Programmierkenntnisse integrierbar. Bekannte Beispiele sind Polly für Umfragen, Statsbot für Statistiken oder der To-Do-Bot für gemeinsame Aufgabenlisten.
Slack AI – die neue Generation
Seit 2024 bietet Slack eine KI-Erweiterung an, die Huddles automatisch zusammenfasst, Channels auf Wunsch komprimiert und Workflows automatisiert erstellt. (Quelle: Slack, 2025)
Slack-Preise: Kostenlos oder kostenpflichtig?
Slack ist in vier Tarifen verfügbar – vom kostenlosen Einstieg bis zur Enterprise-Lösung für Großkonzerne. Da Slack seine Preise regelmäßig anpasst, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Preisseite unter slack.com/pricing. (Quelle: Slack, Stand Juli 2026)
Free-Plan – kostenlos
Der kostenlose Plan eignet sich zum unverbindlichen Testen. Unbegrenzt viele Nutzende können hinzugefügt werden, der Zugriff auf den Nachrichtenverlauf ist jedoch auf die letzten 90 Tage begrenzt – ältere Nachrichten werden nach einem Jahr endgültig gelöscht. Die Anzahl der App-Integrationen ist eingeschränkt.
Pro-Plan – ab ca. 7,25 $ pro Person/Monat bei jährlicher Abrechnung
Der Pro-Plan hebt die wichtigsten Einschränkungen des Free-Plans auf: unbegrenzter Nachrichtenverlauf, unbegrenzte App-Integrationen und Gruppen-Huddles mit bis zu 50 Teilnehmenden. Slack AI ist inklusive – mit Channel-Zusammenfassungen, Thread-Recaps und KI-gestützter Suche.
Business+ Plan – ab ca. 15 $ pro Person/Monat bei jährlicher Abrechnung
Für Unternehmen mit höheren Anforderungen an Sicherheit und Compliance: SAML-basiertes Single Sign-On, Datenexporte für alle Nachrichten, 24/7-Support mit vier Stunden Reaktionszeit und erweiterte Admin-Kontrollen. Die vollständige KI-Suite ist ebenfalls inklusive.
Enterprise+ – Preis auf Anfrage
Die Lösung für Großkonzerne mit mehreren verbundenen Workspaces, Enterprise Key Management, HIPAA-konformem Messaging und dedizierten Support. IBM setzt diese Version beispielsweise für mehr als 300.000 Mitarbeitende ein.
Hinweis: Alle Preise verstehen sich in US-Dollar bei jährlicher Abrechnung. Die monatliche Abrechnung kostet jeweils rund 20 Prozent mehr. Aktuelle Preise in Euro finden Sie direkt auf slack.com/pricing.
Free | Pro | Business+ | Enterprise+ | |
|---|---|---|---|---|
| Nachrichtenverlauf | 90 Tage | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| App-Integrationen | Begrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Slack AI | Basis | Inklusive | Vollständig | Vollständig |
| SSO | – | – | ✓ | ✓ |
| Preis/Monat | Kostenlos | ab 7,25 $ | ab 15 $ | Auf Anfrage |
Slack vs. Microsoft Teams: Was passt zu Ihrem Unternehmen?
Die Frage ist berechtigt: Slack oder Microsoft Teams? Beide Tools dominieren den Markt für Teamkommunikation – und beide haben ihre Berechtigung. Die Entscheidung hängt letztlich vom Kontext ab.
Microsoft Teams ist tief in das Microsoft-365-Ökosystem integriert. Wer bereits mit Word, Excel, Outlook und SharePoint arbeitet, bekommt mit Teams eine nahtlose Erweiterung – ohne zusätzliche Kosten, denn Teams ist in vielen Microsoft-365-Lizenzen bereits enthalten. Für Unternehmen, die stark auf Microsoft-Produkte setzen, ist Teams die logischere Wahl.
Slack punktet mit Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und einem überlegenen Integrations-Ökosystem. Über 2.600 Apps lassen sich einbinden – deutlich mehr als bei Teams. Besonders Tech-Unternehmen, Agenturen und remote arbeitende Teams schätzen die intuitive Bedienung und die durchdachte Channel-Struktur.
Der direkte Vergleich:
Slack | Microsoft Teams | |
|---|---|---|
| Benutzerfreundlichkeit | Sehr hoch | Mittel |
| Microsoft-Integration | Gut | Nahtlos |
| Integrationen gesamt | 2.600+ | 700+ |
| Kostenloser Plan | Ja (eingeschränkt) | Ja |
| Preis Pro-Plan | ab 8,25 €/Mo. | ab 4,20 €/Mo. |
| Ideal für | Tech, Agenturen, Remote | Microsoft-Umgebungen |
Kurz gesagt: Wer Microsoft 365 bereits nutzt, greift zu Teams. Wer Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und ein breites Integrations-Ökosystem priorisiert, ist mit Slack besser bedient.
Slack Datenschutz: Was Sie wissen sollten
Datenschutz ist bei einem Tool, das die gesamte interne Unternehmenskommunikation bündelt, kein Nebenpunkt – sondern eine zentrale Entscheidungsgrundlage. Slack hat in den letzten Jahren erheblich in seine Sicherheitsarchitektur investiert und erfüllt heute eine Reihe relevanter Standards.
Slack ist ISO 27001-zertifiziert, C5-testiert und DSGVO-konform. Für Unternehmen mit besonders hohen Anforderungen bietet Slack zudem einen Datenstandort in Deutschland – Daten können also auf deutschen Servern gespeichert werden. (Quelle: Slack, Stand Juli 2026)
Was Unternehmen konkret wissen sollten:
- Datenspeicherung – Im kostenlosen Plan werden Daten nach einem Jahr endgültig gelöscht. Bei kostenpflichtigen Plänen werden sie standardmäßig dauerhaft gespeichert, die Einstellungen lassen sich jedoch anpassen.
- Verschlüsselung – Alle Daten sind standardmäßig verschlüsselt, sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand.
- Exportmöglichkeiten – Workspace-Administratoren können alle Daten exportieren, einschließlich privater Channels und Direktnachrichten – je nach Tarif mit unterschiedlichem Umfang.
- Benachrichtigungen außerhalb der Arbeitszeit – Slack bietet die Möglichkeit, individuelle Arbeitszeiten einzustellen. Push-Nachrichten außerhalb dieser Zeiten werden gesammelt und erst zu Beginn der nächsten Arbeitszeit zugestellt – ein wichtiger Baustein für eine gesunde Work-Life-Balance.
Tipp: Wer Slack in einem regulierten Umfeld – etwa im Finanz- oder Gesundheitsbereich – einsetzen möchte, sollte die Compliance-Anforderungen sorgfältig prüfen und gegebenenfalls den Business+- oder Enterprise+-Plan in Betracht ziehen.
Slack Onboarding: So bringen Sie Ihr Team an Bord
Das beste Kommunikations-Tool nützt wenig, wenn das Team es nicht annimmt. Ein durchdachtes Onboarding ist deshalb genauso wichtig wie die technische Einrichtung.
Klare Channel-Struktur von Anfang an
Bevor das Team eingeladen wird, sollte die Channel-Struktur feststehen. Zu viele Channels überfordern, zu wenige schaffen Unübersichtlichkeit. Bewährt haben sich drei Kategorien:
- Team-Channels – ein Channel pro Abteilung oder Team, z. B.
#marketing,#entwicklung,#vertrieb - Projekt-Channels – zeitlich begrenzte Channels für laufende Projekte
- Allgemeine Channels –
#allgemeinfür unternehmensweite Ankündigungen,#zufälligfür informellen Austausch
Spielregeln kommunizieren
Slack funktioniert am besten, wenn alle nach denselben Regeln spielen. Klären Sie von Anfang an: Welche Themen gehören in welchen Channel? Wann ist eine Direktnachricht angemessen, wann ein Channel-Post? Wie schnell wird eine Antwort erwartet?
Schritt-für-Schritt einführen
Nicht alle Funktionen auf einmal – das überfordert. Starten Sie mit den Grundlagen: Channels, Direktnachrichten und der Suchfunktion. Erweiterte Features wie Huddles, Threads, Bots und Integrationen lassen sich schrittweise einführen, wenn das Team mit den Basics vertraut ist.
Mit gutem Beispiel vorangehen
Onboarding gelingt, wenn Führungskräfte Slack aktiv und sichtbar nutzen. Wenn wichtige Entscheidungen und Ankündigungen konsequent über Slack laufen – statt per E-Mail – zieht das gesamte Team nach.
Tipp: Slack bietet einen integrierten Slackbot, der neuen Mitgliedern automatisch eine Einführung gibt und grundlegende Funktionen erklärt. Nutzen Sie diesen als ersten Schritt im Onboarding-Prozess.
Slack als Herzstück moderner Teamkommunikation
E-Mail war gestern – zumindest für die interne Kommunikation. Slack hat in weniger als einem Jahrzehnt grundlegend verändert, wie Teams miteinander arbeiten. Die Kombination aus strukturierten Channels, Echtzeit-Kommunikation, leistungsfähiger Suche und einem riesigen Integrations-Ökosystem macht Slack zu einem der vielseitigsten Collaboration-Tools auf dem Markt.
Ob kleines Startup oder internationaler Konzern – Slack skaliert mit den Anforderungen. Der kostenlose Plan ermöglicht einen risikofreien Einstieg, die kostenpflichtigen Tarife bieten alles, was wachsende Teams und Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen brauchen. Und mit der Integration von KI-Funktionen in alle kostenpflichtigen Pläne entwickelt sich Slack zunehmend von einem Messenger zu einem vollständigen Arbeits-Betriebssystem.
Der entscheidende Erfolgsfaktor bleibt jedoch der Mensch: Ein durchdachtes Onboarding, klare Spielregeln und eine konsequente Nutzung durch Führungskräfte sind die Grundlage dafür, dass Slack sein volles Potenzial entfaltet.
8 Tipps zur produktiven Bedienung von Slack
Teammitglieder teilen über Slack Dateien, Updates und wichtige Informationen. Sämtliche relevanten Daten befinden sich übersichtlich an einem zentralen Ort und sind in sogenannten Channels organisiert. Das Tool eignet sich auch hervorragend für Remote-Work im Homeoffice. Mit den folgenden Tipps nutzen Sie die Funktionen des Echtzeit-Kommunikationstools optimal.
Slack bringt Teams auch im Homeoffice zusammen.
Hinweis: Nicht jedes Team ist gleich, besprechen Sie die Eignung der Tipps für Ihr Team. Nutzen Sie die Möglichkeiten sinnvoll, damit die Kommunikation nicht von der Arbeit ablenkt.
1. Kontaktaufnahme mit @-Symbol
Abbildung: Mit dem @-Symbol sprechen Sie Personen direkt an.
Es gibt eine Reihe von Befehlen für die Interaktion mit allen oder mit ausgewählten Kollegen. Vermeiden Sie unnötige Erwähnungen, damit sich die Teammitglieder auf ihre Arbeit konzentrieren können.
- @channel und@group: Ist Ihnen die Aufmerksamkeit aller (aktiven und passiven) Mitglieder eines Kanals wichtig, sprechen Sie diese mit dem Befehl @channel oder @group an. Jedes Mitglied erhält eine Benachrichtigung.
- @here: Sendet eine Benachrichtigung an die aktiven Mitglieder im Kanal.
- @all: Alle Mitglieder im Kanal #allgemein erhalten eine Nachricht.
- @mentions: Bei Projekten müssen Mitarbeiter häufig auf Genehmigungen warten oder ihre Arbeit prüfen lassen. Mit dem @-Symbol vor dem Benutzernamen sprechen Sie die Person direkt an. Das Teammitglied empfängt eine Benachrichtigung und kann zeitkritische Fragen umgehend beantworten. Die Antwort sehen auch die anderen.
2. Eigene Benachrichtigungen anpassen
Abbildung: Lassen Sie sich nur ausgewählte Nachrichten anzeigen.
Mithilfe von Slack sind Sie immer auf dem Laufenden. Passen Sie Ihre Benachrichtigungen an, damit Sie sich gleichzeitig auf Ihre Hauptaufgaben konzentrieren können.
- Beschränken Sie in den Einstellungen den Nachrichtenversand der Gruppen auf „Nur Direktnachrichten und Keywords“.
- Stellen Sie die Arbeitszeiten mit dem Team ein. Außerhalb dieser Zeit ist Ihr Status mit „Bitte nicht stören“ markiert und Sie empfangen die Nachrichten erst am nächsten Morgen (es sei denn, der Absender sendet eine dringende Benachrichtigung).
- Definieren Sie in den Einstellungen unter „Meine Keywords“ Schlüsselwörter, bei denen Sie immer benachrichtigt werden.
3. Den Status aktuell halten
Sind Sie erreichbar, in einem Meeting oder unterwegs? Über den Status teilen Sie ohne Nachricht Ihren Kollegen mit, ob diese mit einer schnellen Antwort rechnen können oder nicht.
4. Gruppenchats für kleine Gruppen nutzen
Gruppenchats lassen sich schnell mit wenigen Klicks erstellen und ermöglichen dem ausgewählten Personenkreis die übersichtliche Kommunikation. Sie können diese für kurze und ebenso projektübergreifende Besprechungen einsetzen. Zum Starten eines Gruppenchats klicken Sie neben „Direct Messages“ auf das ±Symbol und tragen die Teilnehmernamen ein.
5. Mit geteilten Channels Unternehmen zusammenbringen
In geteilten Channels können Unternehmen direkt und unkompliziert zusammenarbeiten. Interne und externe Teams oder Auftraggeber und Lieferanten tauschen sich so über einen Kanal aus. Die Echtzeit-Kommunikation steigert die Produktivität und verbessert die Beziehung zu Lieferanten etc.
6. Übersicht in Slack verbessern
Teilen die Teammitglieder viele Medieninhalte, leidet die übersichtliche Darstellung der Chatnachrichten. In den Einstellungen legen Sie fest, welche Inhalte angezeigt werden. Unter „Persönliche Einstellungen > Nachrichten & Medien“ stehen folgende Optionen zur Auswahl:
- Auf Slack hochgeladene Bilder und Dateien anzeigen
- Bilder und Dateien verlinkter Websites anzeigen (optional auch, wenn größer als 2 MB)
- Textvorschau von verlinkten Websites anzeigen
Passen Sie die Konfiguration an Ihren Geschmack an. Interessante Links öffnen Sie mit einem Klick auf das Dreieck. Zum Ein- und Ausklappen der Links und Medien schreiben Sie den Befehl „/extend“ bzw. „/collapse“ ins Chatfenster.
7. Weitere Arbeitswerkzeuge integrieren
Abbildung: Einer Gruppe zusätzlich Apps hinzufügen.
Das Hantieren mit vielen Apps wird schnell unübersichtlich. Slack ermöglicht die Integration diverser Tools in die Benutzeroberfläche. Das spart Zeit, steigert den Bedienkomfort und macht die Arbeit effizienter.
Um einem Kanal eine App hinzuzufügen, klicken Sie auf den Kanal und auf den Link „Add an app“.
- Zum Teilen von Dateien lässt sich ein Cloud-Speicher hinzufügen (z. B. Dropbox oder Google Drive).
- E-Mails und Termine können mit Microsoft Office 365 und der G Suite von Google synchronisiert werden.
- Die Online-Bibliothek Giphy enthält animierte GIFs. Nach der Installation schreiben Sie „/Giphy mit Bildbeschreibung“, zum Beispiel „/Giphy cat“.
- Programmierer integrieren GitHub.
- Eine Videokonferenz starten Sie zum Beispiel mit Zoom.
- Der Outlook-Kalender zeigt eine Übersicht der Termine an.
8. Das Design mit Themes anpassen
In Slack gibt es zahlreiche Themes, auch das beliebte „Dark Theme“ steht zur Verfügung. Sie finden die Einstellung unter „Preferences > Themes“.
Slack: 8 Tipps zur produktiven Bedienung - Fazit
Slack bietet viele Funktionen für die optimale Kommunikation im Team. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die für Ihre Arbeit und Ihre Teams am besten passen. Probieren Sie auch die geteilten Gruppen mit anderen Unternehmen aus – die Echtzeit-Kommunikation stärkt Kundenbeziehungen.
Titelmotiv: Unsplash
Dieser Artikel ist am 10.10.2022 erschienen und wurde am 27.08.2026 aktualisiert.


