Social-Media-Plattformen: kleines Budget mit großer Wirkung

Wir werden alle täglich von Werbeanzeigen zugedröhnt. Im Fernsehen läuft gefühlt alle 20 Minuten Werbung, im Briefkasten stecken Werbeflyer, die kaum jemand liest und ohne AdBlocker sind Online-Beiträge von Werbe-Ads umgeben. Social-Media-Plattformen bieten Ihnen die Möglichkeit für bessere Kundeninteraktionen als stumpfe Werbung. Es gilt: Authentizität ist Trumpf.

Im eigenen Fachbereich als authentischer Experte auftreten

Social-Media-Nutzer sind in erster Regel Menschen und nicht Kunden. Menschen verbinden sich mit anderen Menschen und möchten mit einem realen Gegenüber kommunizieren. Als Unternehmer sollten Sie Ihre eigene Meinung vertreten und Aussagen kompetent begründen.

Das Ziel: Einen echten Mehrwert bieten und Vertrauen zu den Kunden aufbauen. Tipps zum Inhalt:

  • Geschichten erzählen, bei einem Problem helfen und Lösungen aufzeigen.
  • Infografiken erstellen, die den Nutzen von Produkten und Dienstleistungen für den Kunden darstellen.
  • Hochwertigen Inhalt in zeitlichen Abständen erneut posten.
Mit Infografiken als Experte darstellen.

Strategie wechseln: Weniger um die Konkurrenz und mehr um die Kunden kümmern

Bei Facebook, Twitter und Instagram ist viel los, Ihre Konkurrenten bemühen sich ebenfalls um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Viele Unternehmen beobachten zu sehr die Aktionen der Konkurrenten und verpassen so die Chance herauszustechen.

Mit dem Unerwarteten die User überraschen

Gehen Sie bei Social Media ungewöhnliche Wege. Ein Beispiel: Die Pizzakette Domino‘s hat sich im Jahr 2015 das Ziel gesetzt, die Online-Bestellungen um 50 Prozent zu steigern. Bei Twitter haben sie verkündet, dass Kunden schnell und einfach eine Pizza bestellen können, wenn das Pizza-Emoji an @dominos senden.


Domino’s hatte mit einer einfachen Werbekampagne großen Erfolg: Bestelle deine Pizza mit einem Pizza-Emoji!

In den USA berichteten die Medien über die ungewöhnliche Kampagne, die ein riesiger Erfolg war und 1,2 Milliarden Media-Impressionen generierte. Bei der Pizzakette machen Online-Bestellungen heute 60 Prozent vom Gesamtumsatz aus.

Kommentare der Kunden lesen und in Dialoge verwandeln

Jeder Kommentar bietet Ihnen die Chance zum Dialog mit Ihren Followern. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, zeigen Sie Interesse für die geposteten Meinungen und Fragen. Reagieren Sie so schnell wie möglich, möglichst am selben Tag und innerhalb weniger Stunden. Schnelle Reaktionen sind besonders bei negativen Kommentaren wichtig: So können Sie schnell gegensteuern und einer negativen Eigendynamik entgegenwirken.

User Generated Content – von Kunden generierte Inhalte

User Generated Content gilt im Marketing allgemein als pures Gold, denn Menschen glauben anderen Menschen mehr als einer Marke. Weil reale Personen über ihre Erfahrungen mit Ihren Produkten berichten, heben Sie sich automatisch von der üblichen Werbung ab. Zum Beispiel hat Coca Cola dafür mit der Kampagne #ShareACoke einen cleveren Weg gefunden. Der Getränkehersteller bedruckte seine Flaschen mit diversen Vornamen. Fans der Marke konnten dann ein Bild von der Flasche mit ihrem Namen online posten. Die Kampagne war ein großer Erfolg.

Laden Sie Ihre Kunden dazu ein, über die gesammelten Erfahrungen zu berichten.

Mit verschiedenen Arten von Inhalten experimentieren

Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für den richtigen Inhalt. Sie sollten daher mit den Möglichkeiten experimentieren. Allerdings werden Texte eher gelesen, wenn Sie im Kontext zu einem ansprechenden Bild stehen. Videos funktionieren in der Regel sehr gut. Bei Facebook können Sie mit Live-Videos zusätzlich Aufmerksamkeit erregen. Werten Sie den Erfolg der Interaktionsraten bezüglich Likes, Shares und Kommentare aus und berücksichtigen die Ergebnisse bei folgenden Postings.

Like und Share Buttons auf der Website integrieren

Integrieren Sie Social Media Icons sowie Like und Share Buttons in die Website.

Machen Sie es Besuchern Ihrer Website so einfach wie möglich, Blog-Posts und Produktbeschreibungen zu liken und zu teilen. Binden Sie die Social Icons der Social-Media-Plattformen ein, auf denen Sie präsent sind und fügen Sie ein Social Media Widget ein.

Tipps für das Marketing-Budget auf Social-Media-Plattformen

Definieren Sie die Zielgruppe und sprechen Sie diese gezielt an. Auf Social-Media-Plattformen werden in erster Linie keine Produkte verkauft, sondern Beziehungen zu den Kunden aufgebaut. Statt auf allen Social-Media-Kanälen sporadisch aktiv zu sein, sollten Sie Zeit und Geld auf wenige fokussieren:

  • Bei Pinterest sind Besucher auf Entdeckungsreise und suchen nach Produkten rund um Themen wie Fashion, Einrichtung und Babykleidung.
  • Twitter hat die meisten Anhänger in den USA und eignet sich für die schnelle Mitteilung von News.
  • Facebook bietet die größten Möglichkeiten für den Dialog mit Kunden mittels Teilen von Beiträgen, Fotos und (Live-)Videos.
  • Bei Instagram dreht sich alles um Fotos und kurze Videos. Hier müssen Sie Bilder mit passenden Hashtags posten, mit denen sich Nutzer identifizieren. Im Vergleich zu Facebook ist die Community jünger und legt viel Wert auf Lifestyle. In den Storys können Sie Umfragen starten und so mit Ihren Followern interagieren. Wichtig sind hier hochwertige Bilder, es geht um Ästhetik.

Zusammenfassung

Für eine große Wirkung auf Social-Media-Plattformen sind Kreativität und Kontinuität gefragt. Seien Sie authentisch, präsentieren Sie sich als Experte auf Ihrem Gebiet und stehen Sie für Ihre Meinungen ein. Reagieren Sie auf Kommentare und Fragen von Followern, suchen Sie den Dialog und seien Sie mutig, indem Sie ungewöhnliche Kampagnen ausprobieren. Beachten Sie dabei immer Ihre Zielgruppe und ermutigen Sie Kunden, über eigene Erfahrungen zu berichten.

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