Verbessern Sie Ihr Google-Ranking: Mit einem SSL-Zertifikat

Es gibt viele Optimierungsmöglichkeiten, durch die Sie die Platzierung Ihrer Webseite in Google verbessern. Wichtig sind zum Beispiel relevante Inhalte oder die intuitive Navigation Ihrer Seite. Sie sollten Landingpages erstellen und Ihre Webseite für Zugriffe vom Handy und Tablet optimieren. Und Sie sollten Ihre Seite mit einem SSL-Zertifikat schützen. Denn auch das ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Was das ist? Wie das geht? Und was es bedeutet? Ganz einfach:

Was ist ein SSL-Zertifikat?

Durch ein SSL-Zertifikat wird die Verbindung zwischen Webbrowser und Webseite verschlüsselt. Der Datenverkehr – z.B. bei der Übertragung von Bezahldaten in einem Onlineshop – ist also gesichert und kann nicht von Dritten abgefangen werden. Ob eine Webseite einen solchen Schutz bietet, erkennen Sie an der Adressleiste: Wird ein Vorhängeschloss angezeigt, ist sie verschlüsselt. Außerdem wird das „http://“ der Adresse durch „https://“ ersetzt.
Hochwertigere SSL-Zertifikate werden zudem durch die Nennung des Zertifikatinhabers in der Adressleiste symbolisiert:

SSL-Zertifikat mit Vorhängeschloss, Nennung des Inhabers und https://

Google belohnt Sicherheit

– Das kündigte Google in seinem Webmaster Central Blog an:
Google Webmaster Central Blog: HTTPS as a ranking signal

SSL-Zertifikate schaffen also nicht nur mehr Vertrauen Ihrer Besucher, sondern beeinflussen auch Ihre Platzierung in Google.

Auf unverschlüsselten Webseiten, die einen Login fordern, erscheint außerdem seit Kurzem ein Warnhinweis in den gängigsten Webbrowsern:

Warnhinweis im Firefox

Webseitenbesucher werden also darauf hingewiesen, ob eine Webseite verschlüsselt ist oder nicht. Mit einem SSL-Zertifikat steigern Sie somit nicht nur Ihre Platzierung in der Suchmaschine, sondern schaffen auch mehr Vertrauen bei Ihren Besuchern.

So bestellen Sie ein SSL-Zertifikat

Die von uns angebotenen SSL-Zertifikate finden Sie auf unserer Webseite:

www.df.eu: SSL-Zertifikate

Hier eine kurze Übersicht, was die einzelnen Zertifikatstypen unterscheidet:

AlphaSSL

Das domainvalidierte AlphaSSL-Zertifikat ist besonders preisgünstig und bietet den Besuchern eine Basis-Sicherheit. Die Ausstellung erfolgt innerhalb weniger Minuten.

💡 Bestellen Sie das Zertifikat mit „www“, gilt es auch für Ihre Basis-Domain ohne www. (Nicht umgekehrt!)

AlphaSSL Wildcard

Das AlphaSSL Wildcard-Zertifikat entspricht dem AlphaSSL-Zertifikat, schützt jedoch beliebig viele Subdomains, sowie die Basis-Domain an sich.

GlobalSign OrganisationSSL

Besonderen Schutz bietet das GlobalSign OrganisationSSL-Zertifikat durch die Validierung des tatsächlichen Inhabers.

💡 Auch hier gilt der Bonus, dass das Zertifikat auch für die Basis-Domain gültig ist, sofern Sie es für die Domain mit „www“ bestellen. (Nicht umgekehrt!)

GlobalSign OrganisationSSL Wildcard

Das GlobalSign OrganisationSSL Wildcard-Zertifikat entspricht dem GlobalSign OrganisationSSL-Zertifikat, schützt jedoch beliebig viele Subdomains, sowie die Basis-Domain an sich.

GlobalSign ExtendedSSL

Das GlobalSign ExtendedSSL-Zertifikat bietet durch die erweiterte Validierung des tatsächlichen Inhabers der Domain optimalen Schutz für höchste Ansprüche. Durch die Nennung des Inhabers in der Adressleiste wird den Besuchern der Webseite die hohe Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats signalisiert.

Bestellung als Neukunde

Klicken Sie auf unserer Webseite für SSL-Zertifikate bei dem gewünschten Zertifikat auf „Bestellen“ und dann auf „Registrieren & bestellen“. Es wird dadurch ein kostenfreier DomainManager-Tarif erstellt. Sie können nun noch eine Domain hinzufügen oder direkt zur Kasse gehen. Geben Sie Ihre Kundendaten ein und loggen Sie sich anschließend in Ihr neues Kundenmenü ein. Folgen Sie dann den Schritten des nächsten Punkts „Bestellung als Bestandskunde“.

Bestellung als Bestandskunde

Wählen Sie in Ihrem Kundenmenü in der linken Leiste „SSL-Zertifikate“:

Menüpunkt "SSL-Zertifikate"

Geben Sie dann an, für welche Domain oder Subdomain das SSL-Zertifikat ausgestellt werden soll und welchen Zertifikatstyp Sie bestellen möchten.

💡 Übrigens: In allen unseren neuen Webhosting-Paketen ist ein SSL-Zertifikat inklusive!

Das Zertifikat wird nach der Ausstellung automatisch eingebunden, wenn Sie es auf dem Webserver bei uns nutzen möchten. Sie können es aber auch auf einem externen Server einbinden, geben Sie das einfach während des Bestellprozesses an.

So nutzen Sie das SSL-Zertifikat

Sobald das SSL-Zertifikat ausgestellt ist, können Sie Ihre Domain mit http:// und https:// aufrufen. Möchten Sie Ihre Webseite nur noch über die verschlüsselte Verbindung erreichbar machen, können Sie eine Umleitung einrichten oder – je nach Software – die URL direkt in Ihrem Homepage-Programm ändern.

Nutzen Sie WordPress, klicken Sie auf „Einstellungen“, „Allgemein“ und ersetzen Sie dort bei der  „WordPress-Adresse (URL)“ und bei der „“ das http:// vor Ihrer Domain durch https://. Ihre WordPress-Seite wird dann automatisch mit https:// geladen.

Sie können die URL aber auch über eine .htaccess-Datei umschreiben. Die Umleitung könnte wie folgt aussehen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule .* https://meinedomain.tld/$1 [R=301,L]

Dadurch werden Aufrufe der Domain mit http:// (http://meinedomain.tld) auf https:// umgeleitet (https://meinedomain.tld). (Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um eine Basisumleitung handelt, die nach Bedarf und je nach Ihren Einstellungen auf dem Webserver umgeschrieben werden kann.)

Fazit

SSL-Zertifikate werden immer wichtiger. Sie schaffen mehr Vertrauen bei Besuchern und verbessern gleichzeitig das Google-Ranking, was wiederum die Besucherzahlen steigert. Und die Bestellung und Einrichtung dauert nicht lang.

Nutzen Sie ein neues Webhosting-Paket von DomainFactory? Dann steht Ihnen Sie sogar ein kostenloses Inklusiv-Zertifikat zur Verfügung! Richten Sie es direkt ein und profitieren Sie so von allen Vorteilen eines SSL-Zertifikats.

Wenn Sie Fragen dazu haben oder Hilfe benötigen, steht Ihnen unser kostenloser Support gerne zur Verfügung. In unseren FAQ finden Sie zudem viele Informationen rund um das Thema SSL-Zertifikate.

Anna Philipp

Über den Autor

Anna Philipp

Anna arbeitet seit 2006 bei DomainFactory. Als Social Media und Content Manager vertritt sie DF in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Googleplus und natürlich im DF-Blog) und pflegt einen Teilbereich der Webseite. In ihrer Freizeit findet man Anna - sofern sie mal nicht online ist - höchstwahrscheinlich zwischen Rührschüsseln und Schneebesen am Backofen.

14 Kommentare


  • Marco
    Marco - 17. März 2017 um 15:06

    DF hat echt Nerven. Zum einen macht weist ihr eure Kunden darauf hin, wie wichtig heutzutage ein SSL Zertifikat ist. Aber hintenrum weigert sich DF, den Kunden kostenlose Lets Encrypt Zertifikate anzubieten. Der Thread im Forum dazu ist 14 Seiten lang, und besteht bereits seit fast 2 Jahren. https://www.df.eu/forum/threads/76119-Unterst%C3%BCtzung-von-Let-s-encrypt-Langfristiges-SSL-Konzept-von-Domainfactory

    Andere Webhosting-Dienstleister schaffen es problemlos, dieses kostenlose und wichtige Feature den Kunden zur Verfügung zu stellen. Ich vermute, Domainfactory möchte hier aber weiterhin den Kunden melken, und gibt daher dieses lukrative Geschäft nicht auf – weist aber hier im Blog auf die Wichtigkeit von Zertifikaten hin. Ein Witz.

    • Alexander Walther
      Alexander Walther - 17. März 2017 um 17:03

      Irgendwann ist bei Domainfactory ein Stück Firmenphilosophie und Corporate Identity alias Selbstverständnis abhanden gekommen.

      Ist halt wie in einer jeden Beziehung – die Welt verändert sich. Und wenn sich mind. einer der Partner nicht mehr auf den anderen einlassen kann, sondern nur noch sein eigenes Ding macht, dann ist es vielleicht besser, getrennte Wege zu gehen.

  • mar-e
    mar-e - 21. März 2017 um 10:07

    Und Sie sollten Ihre Seite mit einem SSL-Zertifikat schützen. Denn auch das ist ein wichtiger Ranking-Faktor.

    In der als Beleg verlinkten Quelle liest sich das aber anders.
    Google schreibt dort, dass (Stand 2014) HTTPS nur ein „sehr leichtgewichtiges“ Rankingsignal sei und weniger als 1% der Suchanfragen beeinflusse. Es sei möglich, dass Google sich im Laufe der Zeit entscheiden werde, das Gewicht zu erhöhen.

    Gut möglich, dass Google inzwischen das Gewicht erhöht hat, mit der verlinkten Quelle läßt sich das aber nicht belegen.

  • Sabine
    Sabine - 1. April 2017 um 08:46

    Ja, DF hat echt Nerven und das Beste ist, dass man bei älteren Tarifen (älter heißt hier bereits, wenige Monate alt) auch noch ein Tarifwechsel gemacht werden muss, um in den „Genuss“ eines kostenlosen SSL-Zertifakts zu kommen.
    Ich bin verantwortlich die technische Betreuung einiger Kunden, die bei 1&1 hosten. Dort war die Möglichkeit, ein SSL-Zertifikat einzurichten, einfach wie durch Zauberhand im Backend verfügbar. Kein Tarifwechsel, keine unnötigen Kosten für den Kunden, kein Trouble mit Seitenausfällen durch Tarifwechsel. Es gab mal eine (sogar recht lange) Zeit, da habe ich DomainFactory für einen der fortschrittlichsten Hoster in Deutschland gehalten… Schade eigentlich, wirklich schade.

    • Marco
      Marco - 1. April 2017 um 09:54

      Ich würde sagen der Zeitpunkt des Qualität-Abstiegs lässt sich mit der Firmenübernahme und dem Abgang von Tobia Sarah Marburg ziemlich genau festlegen.
      Privat habe ich mich bereits von DF getrennt, und bin bei Webhostone gelandet. Das Kundenmenü dort wirkt im direkten Vergleich optisch ein wenig altbacken, aber davon mal abgesehen habe ich für einen günstigeren Preis erheblich mehr Features im Paket, und bei der Performance kann ich auch nicht meckern. Ausschlaggebendes Feature war tatsächlich die kostenlose Let’s Encrypt Unterstützung, die dort absolut reibungslos und stressfrei funktioniert.
      Leider sind wir mit unserem Firmenaccount noch bei DF Kunde… ein Umzug zu einem anderen Provider wäre mit recht viel zeitlichem Aufwand verbunden, weswegen wir den noch scheuen. Trotzdem (oder genau deswegen) nervt mich die Einstellung von DF zu Zertifikaten, weil ich eben bei Webhostone erlebt habe, wie preiswert und einfach es laufen kann. Sorry, soll nicht wie Schleichwerbung klingen, natürlich gibt es auch noch viele andere Provider die Lets Encrypt supporten…

    • Nils Dornblut
      Nils Dornblut - 2. April 2017 um 23:35

      @Sabine: Über was für einen Tarif sprechen Sie? Die aktuelle Tarifgeneration ist nun schon etwas älter, detailliert vom 29.03.16 (Managed Server) und 12.01.16 (Managed Hosting). In all diesen Tarifen haben wir auch nachträglich das kostenlose Zertifikat verfügbar gemacht.

      @Marco: Auch früher schon haben wir Erweiterungen vorhandener Tarife grundsätzlich nur bei der aktuellen Generation gemacht. Es gibt da keinen Trendwechsel durch den Verkauf. Kostenlose Zertifikate gab es auch früher schon und wurden auch früher nicht unterstützt.

      • Marco
        Marco - 3. April 2017 um 07:49

        Es geht mir keineswegs darum, ob Sie nur aktuelle oder nur die bestehenden Tarife mit Features verbessern, und das wissen Sie auch genau.

        „SSL-Zertifikate werden immer wichtiger.“
        „Kostenlose Zertifikate wurden auch früher nicht unterstützt“

        Obwohl Sie den Trend in Richtung Verschlüsselung erkennen und hier im Blog darauf hinweisen, und Sie auch selbst anerkennen das SSL-Zertifikate immer wichtiger werden, stellen Sie die kostenlosen Zertifikate welche nun dankenswerterweise von der Let’s Encrypt Initiative zur Verfügung gestellt werden nicht für Ihre Kunden als Feature zur Verfügung. Und ihr Argument ist: Das wurde schon früher nicht unterstützt.

        Für mich klingt das nach: „Das haben wir schon immer so gemacht, das machen wir auch weiter so.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Beamten-Dreisatz

        Der wahre Grund ist vermutlich eher der, dass die aktuellen SSL Zertifikate Ihnen eine signifikante Marge einbringen, und die Entwicklungszeit für eine Einbindung von Let’s Encrypt ins Front-/Backend sich wirtschaftlich nicht rechnet. Immerhin müssten Sie teure Programmierstunden in ein Produkt investieren, was augenscheinlich erst mal 0€ Gewinn abwirft. Nun ja, da müssen scheinbar erst noch ein paar mehr Kunden abspringen, bis Sie mit der Zeit gehen und das Thema „kostenlose Verschlüsselung“ als essentielles Feature zur Kundenbindung betrachten.

      • Nils Dornblut
        Nils Dornblut - 3. April 2017 um 22:34

        @Marco: Ich bin eigentlich auf genau Ihren Beitrag eingegangen im Zusammenhang mit der Übernahme. Sie sagten da etwas von Verschlechterung nach diesem Zeitpunkt. Ich wollte hier aufzeigen, dass neue Funktionalitäten und Erweiterungen schon immer nur für aktuelle Tarifgenerationen galten. Meist sind die Tarife von den Leistungen für viele Kunden eh attraktiver und viele steigen gerne um, gerade auch um in den Genuss der Mehrleistungen zu kommen. Aktuelle Tarife können wir am besten kalkulieren und hier auch meist sehr gute Preis-/Leistungsverhältnisse anbieten. Daher raten wir oft zu einem Umstieg.

        Der Trend zur Verschlüsselung ist eindeutig da. Es ist richtig, dass wir uns aktuelle gegen ein Angebot von Let’s Encrypt entschieden haben, wie viele andere große Anbieter auch. Hier wollte ich ebenfalls aufzeigen, dass das auch kein Abstieg in dem Sinne ist, weil es auch früher schon Initiativen diesbezüglich gab, denen wir auch zu den Zeitpunkten nicht folgen konnten. Auch Let’s Encrypt müsste letztendlich kalkulatorisch eingerechnet werden, wenn man das anbieten würde oder ein spezielles Angebot dazu machen, was das ermöglicht. Dass wir auch wirtschaftlich agieren ist wohl selbstverständlich. Mit irgendwelchen Parolen hat das übrigens nichts zu tun. Wir bewerten aufgrund der Faktenlage stets im Heute und nicht im Gestern.

      • Alexander Walther
        Alexander Walther - 4. April 2017 um 08:45

        Herr Dornblut,

        „Es ist richtig, dass wir uns aktuelle gegen ein Angebot von Let’s Encrypt entschieden haben, wie viele andere große Anbieter auch.“

        Das ist nichts weiter als ein rhetorischer Trick und ein Scheinargument. Mit dieser Begründung können Sie alles rechtfertigen. Sie können heute noch das Angebot der Jiffybox einstellen mit der Begründung, dass viele andere große Anbieter so etwas nicht haben.

        Wieso kann ich bei anderen größeren Anbietern ein Let’s Encrypt-Zertifikat buchen und es funktioniert schlichtweg? Der Mehrwert für den Kunden ist doch offensichtlich.

        Die Leute hier sind nicht dumm. Sie verstehen Marketing- und PR-Sprech. Und das ist es, was die meisten hier so sehr an den offiziellen Antworten von DF aufregt, weshalb es hier emoitional wird. Man tut so, als wäre nicht klar, dass es hier ausschließlich um mittelfristige Gewinnmaximierung geht.

        Und das ist eben ein entscheidender Punkt, wenn es darum geht, wie man den Service von DF wahrnimmt. Ob man auf der selben Seite des Tischs sitzt („Wir bieten euch kostenlose Let’s Encrypt-Zertifikate, weil wir möchten, dass ihr mit uns zufrieden seid, SSL eine gute Sache ist und wir euch in eurem Business unterstützen.“) oder eben nicht.

      • Anonymous
        Anonymous - 4. April 2017 um 10:16


        „Der Trend zur Verschlüsselung ist eindeutig da.“
        „Es ist richtig, dass wir uns aktuelle gegen ein Angebot von Let’s Encrypt entschieden haben“
        „Dass wir auch wirtschaftlich agieren ist wohl selbstverständlich.“

        Das sind im Endeffekt Ihre Kernaussagen, die ich aus dieser Diskussion mitnehme. Aus wirtschaftlichen Gründen entscheiden Sie sich gegen kostenlose Zertifikate… aber ich vermute, dies wird für Sie mittelfristig wirtschaftliche Folgen (Kundenschwund) haben. Natürlich verlangt hier niemand, dass Sie unwirtschaftlich agieren sollen. Z.B. wäre eine preiswerte (~5€/Monat), zubuchbare Zertifikatsflatrate als eine mögliche Option denkbar. Damit hätten Sie die Entwicklungskosten auch wieder drin – der technische Aufwand im laufenden Betrieb läuft im Endeffekt vollautomatisiert. Derzeit fußt Ihre eigene Wirtschaftlichkeit jedoch darauf, Ihre Kunden mit teuren Zertifikaten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und die machen das vermutlich nicht mehr lange mit.


        “ Wir bewerten aufgrund der Faktenlage stets im Heute und nicht im Gestern.“

        Hier zeigt sich, was ich mit Veränderung in der Firmen-Philosophie meinte: Die „alte“ DF von früher hätte erkannt, das nach HEUTIGER Faktenlage „Let’s Encrypt“ als unabhängige kostenlose Zertifizierungsstelle sehr populär bei – vielleicht noch nicht allen – Webhosting Angeboten weltweit ist und hätte kostenlose Zertifikate für seine Kunden ins Produkt-Portfolio aufgenommen. Es sind ja auch noch andere Themen bei denen sich bei DF einfach nichts vorwärts bewegt. Neben den kostenlosen Zertifikaten wären auch andere Features wie z.B. DNSSEC wünschenswert, aber das Fass möchte ich hier jetzt nicht auch noch aufmachen. (Der Thread zu DNSSEC im Forum ist bereits über 9 Seiten lang und besteht seit 6 Jahren)

  • Daniel Weihmann
    Daniel Weihmann - 3. April 2017 um 22:37

    Let’s encrypt?! Wirklich sinnvolle und einfach Sache …
    Wofür es noch immer kostenpflichtige SSL-Zertifikate gibt, ist mir nur bedingt klar. Denn Ziel sollte es ja sein, die Verbindung zwischen Webbrowser und Server verschlüsselt herzustellen. Oder?

  • Ferienwohnung Duhnen
    Ferienwohnung Duhnen - 21. April 2017 um 15:06

    Mein Anbieter hat vor gar nicht allzu langer Zeit Werbung mit dem ssl Zrtifikat gemacht. Ich habe dann aber festgestellt, dass meine meisten Mitbewerber das auch nutzen, deshalb gehe ich davon aus, dass es ein Standart ist oder schnell wird!

  • Stefan
    Stefan - 16. Mai 2017 um 15:49

    Hallo Domainfactory,

    wir betreuen als Agentur über 100 Kunden, die wir zu Domainfactory vermittelt haben und begrüßen, dass in allen neuen Webhosting-Paketen ein SSL-Zertifikat inklusive ist.
    Dass bei Altkunden hierfür ein Tarifwechsel notwendig ist, finde ich akzeptabel. Dafür gibt es in der Regel auch mehr Leistung fürs gleiche Geld.
    Ein echter Haken ist aber: Die Inklusiv-Zertifikate verlängern sich nicht automatisch, sondern müssen jedes Jahr aufs Neue manuell hinzugebucht werden. Das ist weder für unsere Kunden noch für uns praktikabel. Fehler aufgrund abgelaufener Zertifikate sind vorprogrammiert.
    Wir möchten unseren Kunden aus den im Blog-Beitrag genannten Gründen zukünftig standardmäßig ein SSL-Zertifikat einrichten, aber unter den genannten Umständen ist das kaum möglich.

    • Nils Dornblut
      Nils Dornblut - 17. Mai 2017 um 07:00

      Danke für die Nachfrage. Auch wir hätten da gerne eine automatisierte Lösung. Leider war uns das bisher aus technischen und ablauforganisatorischen Gründen nicht möglich. Wir hoffen aber, dass wir da eine Möglichkeit in der Zukunft anbieten können.