Strafanzeige wegen „Stalking, Betrug, Nötigung“

Ein Schuldner hat Strafanzeige gegen uns erstattet – wegen Stalking, Nötigung und Betrug. Denn immerhin hätten wir keine Leistung erbracht, dann auch noch Mahnungen gesendet und das Ganze am Ende an unsere Rechtsanwälte übergeben, die ihn trotz gegenteiliger Aufforderung weiterhin in Folge der offenen Posten kontaktiert hätten.

Wir müssen nun den Sachverhalt gegenüber der Staatsanwaltschaft darlegen und eine Stellungnahme abgeben. Am Ende ist das auch kein Problem, zumal der Vorgang sowieso direkt über unsere Anwälte läuft und die Vorwürfe unbegründet sind. Manche Schuldner scheinen zu meinen, sich unliebsamen Forderungen einfach mit der (ungerechtfertigten) Strafrechtskeule entledigen zu können. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies am Ende zum Eigentor wird. Zumal wir uns nichts vorzuwerfen haben.

Strafanzeige mit Antwort (PDF)

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Sara Marburg

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Geschäftsführung (bis 11/13)

6 Kommentare

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  • Torben
    Torben - 3. Februar 2010 um 08:12 Uhr

    So etwas nenne ich einfach nur dreist und müsste wegen des Missbrauchs unserer Ordnungsbehörden belangt werden. Kein wunder das die STA`s etc. total überlastet sind und die schweren Fälle teilweise unzureichend bearbeitet werden.

  • Odde23
    Odde23 - 3. Februar 2010 um 08:35 Uhr

    Stellen Sie doch Ihrerseits ebenfalls Strafanzeige wegen Eingehungsbetrugs. Habe ich auch schon erfolgreich durchgezogen, bei zahlungsunwilligen Schuldnern. Das zieht meißt, da die Herren vorm Staatsanwalt dann doch Angst haben :-).

  • Sven
    Sven - 3. Februar 2010 um 08:51 Uhr

    Wenn es nicht so viel Geld kosten würde – und Nerven – und Zeit – wäre es eigentlich schon wieder lustig was einem hinsichtlich zahlungsunwilligen Kunden im täglichen Leben so alles widerfährt.

    Recht zu bekommen ist – viel Zeit vorausgesetzt – ist fast nie das Problem. Von der Hoffnung aber auch das Geld zu bekommen muss man sich leider allzu oft verabschieden.

  • Gerald
    Gerald - 3. Februar 2010 um 14:31 Uhr

    Ich könnte wetten daß es derselbe aus dem anderen Beitrag im Blog ist 😉 .
    Was hier besonders ärgerlich ist. Auch wenn das Verfahren eingestellt wird, bleiben die Akten im „Speicher“. Nach ein paar Jahren darf man dann die Löschung beantragen…aber in Bayern geht das (absichtlich?) ein bischen langsam. Sollte man in der Zwischenzeit weitere Strafanzeigen bekommen werden sie nicht gelöscht.
    Mir ging es nämlich ähnlich. Aus Wut daß ich jemanden angzeigt hatte weil er gegen mich körperlich tätig wurde, zeigte mich dieser einfach auch an, obwohl es von meiner Seite zu keiner Aktion gekommen war. Das Verfahren wurde eingestellt und nach 5 Jahren als ich mit Hilfe des Datenschutzbeauftragten Einsicht verlangte stand dieses Zeugs immer noch drin. Ich verlangte danach die sofortige Löschung und angeblich haben sie es dann gemacht – aber ich traue diesbezüglich keiner Behörde.

  • Michael
    Michael - 3. Februar 2010 um 16:27 Uhr

    Habe mir gerade das PDF angeschaut… das ist ja eine horrende Summe, um die es geht … 😉

  • Odde23
    Odde23 - 3. Februar 2010 um 16:44 Uhr

    Gut möglich, dass es der Heini mit den 20 Euro pro Brief war :-). Und 26 Euro Forderung ist schon eine beachtliche Summe – da muß man ja Jahre lang sparen um diese aufzuwenden :-).