Tarifwechsel mit Folgen

Einer unserer Kunden hat für seinen dedizierten Server einen Tarifwechsel beauftragt. Dieser wurde auch entsprechend durchgeführt – woraufhin beim Kunden nichts mehr ging. Eine von ihm eingesetzte, für ihn entscheidende Software lief – bei identischer Softwareumgebung – nicht mehr. Erst der kostenpflichtige Kundenservice des Softwareherstellers konnte die Problemursache eingrenzen und den entscheidenden Tipp für die Behebung geben (Änderung einer Serverumgebungseinstellung).

Natürlich haben wir überprüft, ob es im Rahmen der Umstellung zu einem Fehler oder Versäumnis gekommen ist. Da die Original-Konfigurationsdatei auf dem Ursprungsserver jedoch vorgelegen hat, konnten wir dies am Ende ausschließen. Auch dort waren die „normalen“ (nicht angepassten) Standardeinstellungen vorhanden, so wie auf dem neuen Server direkt nach dem Tarifwechsel. Der Kunde gibt aber gleichzeitig an, dass bei identischen Rahmenbedingungen bis zum Umzug alles einwandfrei funktioniert hat.

Unser Kunde war trotz der auch für ihn natürlich sehr ägerlichen Situation zum Glück relativ gelassen und hat auch keine pauschalen Schuldzuweisungen gemacht. Das verdient Respekt, zumal häufig und gerne bei Problemen gleich und unerschütterlich die Verantwortung beim Provider gesucht wird. Dafür gibt es aber keinen Grund: Wenn wir etwas falsch machen, stehen wir dazu. Und helfen dem Kunden so oder so partnerschaftlich weiter. Auch ohne Drohungen oder böse Worte.

Was genau im vorliegenden Fall die Problemursache gewesen ist, wird sich wohl nicht mehr aufklären lassen. Daher haben wir für die vom Kunden beauftragten Serverwechsel die bereits vorab auf jeweils 100 € reduzierten Setupgebühren vollständig erlassen, zumal dem Kunden nicht nur Arbeit und Ärger sondern auch Fremdkosten für den Support des Softwareherstellers entstanden sind. Durch die Erstattung beteiligen wir uns daran zumindest und freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit.

(Hätte der Fehler sicher oder wahrscheinlich bei uns gelegen bzw. hätten wir die Original-Konfiguration nicht mehr als „Nachweis“ gehabt, wären dem Kunden natürlich die Kosten für den Fremdsupport vollständig erstattet worden.)

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

2 Kommentare

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  • ad1601com
    ad1601com - 21. Januar 2010 um 19:20 Uhr

    Kaum fehlt die lebenswichtige Datei /tmp/allesIstGut und schon ist alles kaputt 😉

  • Odde23
    Odde23 - 22. Januar 2010 um 08:55 Uhr

    Schön, dass dF – wie immer – sehr kulant und Kundenorientiert gehandelt hat. Bei einem Webhosting Konzern hätte all das keinen interessiert. dF… ten points :-).