Tolle Briefumschläge mit Umweltnutzen

Inzwischen haben wir bereits mehrfach bei dem sehr auf Ökologie achtenden Büroversender „memo“ bestellt (siehe Blogeintrag vom Mai) und sind insgesamt betrachtet damit durchaus zufrieden. Zwar gibt es nicht immer alle benötigten Artikel und die Preise sind teilweise schon etwas höher, unterm Strich passt es aber und wir kaufen gerne dort ein. Zumal die Zustellung der bestellten Ware zuverlässig und schnell erfolgt.

Ein besonderes Highlight hat nun die Bestellung von DIN-A4 Umschlägen mit sich gebracht. Denn diese wurden nicht etwa auf neuem oder irgend einem recycelten Papier gedruckt, sondern aus nicht mehr aktuellen Landkarten hergestellt. Das ergibt eine wirklich interessante Optik und ist – zumindest in der Version mit einfarbiger Außenseite – bedenkenlos für den geschäftlichen Einsatz geeignet. Zumal in diesem Fomat bei uns nicht so viele Sendungen anfallen und daher auch die überdurchschnittlichen Kosten (250 Stück für rund 29 € netto) erträglich sind.

Hersteller ist übrigens die Firma DRP GmbH (Direkt Recycelte Papierprodukte), welches folgende Vorteile für das verwendete Produkt angibt:

  • 100%ige Wassereinsparung
  • 100%ige Bleichmitteleinsparung
  • 100%ige Frischfasereinsparung
  • 100%ige Bindemitteleinsparung
  • über 95%ige Energieeinsparung

Das schöne Aussehen verbindet sich also unmittelbar mit einem tatsächlichen Nutzen für unsere Umwelt. 🙂

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

18 Kommentare

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  • Rainer.D
    Rainer.D - 26. Juli 2011 um 13:08 Uhr

    … jetzt wäre es natürlich gemein wenn man die Karten-Druckmaschinen einfach mehr drucken lässt um dann hinterher die umweltfreundlichen Briefumschläge zu produzieren. Man könnte es sogar auf die Spitze treiben und einfach alte Karten drucken. Von einem separaten Karten-Recycling bekommt man als Otto-Normalverbraucher jedenfalls nichts mit. Wenn die Unternehmen seriös sind wird es das aber geben … 🙂 (Ja, ich habe eine sehr pessimistische Grundeinstellung, die hilft mir aber oft. Auch freue ich mich immer wieder wenn dann doch alles gut ist …).

  • Torsten G.
    Torsten G. - 26. Juli 2011 um 13:20 Uhr

    Ich selbst nutze auch diese Umschläge und bin wirklich zufrieden, auch wenn das geringe Papiergewicht eine gewisse Transparenz verursacht.

    Die Umschläge (und viele weitere Produkte / Umschlagformate) kann man übrigens günstiger als bei Memo beim Hersteller direkt beziehen:
    http://www.direktrecycling.de/

  • Rainer.D
    Rainer.D - 26. Juli 2011 um 13:49 Uhr

    @Torsten: Sind Landkarten nicht relativ „dick“?

  • Bazinga
    Bazinga - 26. Juli 2011 um 14:57 Uhr

    Wer sowas im Geschäftsverkehr verwendet, dem ist nicht mehr zu helfen.

  • Stephan M.
    Stephan M. - 26. Juli 2011 um 23:29 Uhr

    @Bazinga: ich sehe das nicht so eng. Ist doch mal eine schöne Abwechslung zu den sonst eher langweiligen Umschlägen 😉

    Das wäre zumindest ein Umschlag, welcher nicht sofort in meinem Papierkorb verschwinden würde 🙂

  • Michael
    Michael - 27. Juli 2011 um 07:49 Uhr

    @Stephan M.: Auch wenn das aus Umweltgründen vielleicht gut ist, könnte ich nicht ausschließen, dass so ein Umschlag bei mir ungelesen in der blauen Tonne landen würde.
    Hintergedanken: Reklame für ein Reisebüro – brauch ich nicht – Tonne.

  • Tobias
    Tobias - 27. Juli 2011 um 09:57 Uhr

    Mir kommt da eine Idee: Ich könnte ja mal die df-Lastschrift platzen lassen um eine Snail-Mail-Mahnung in so einem Umschlag zu erhalten. 😉

    Wobei: Die kommt sicher nicht im A4-Umschlag. Mist…

  • Anonymous
    Anonymous - 27. Juli 2011 um 11:09 Uhr

    … die sehen ja fast wie die alten wanderkarten der Bundeswehr aus. Ob das so passend ist weiß ich nicht.

  • Gerald
    Gerald - 27. Juli 2011 um 11:16 Uhr

    @Anonymouse
    Das sind größtenteils auch die bewußten Karten der BW. Erkennbar daran daß auch Büsche (und auffällige Bäume) eingezeichnet sind, das ist auf einer normalen Topo nicht drauf 😉

  • @bazinga
    @bazinga - 27. Juli 2011 um 13:19 Uhr

    Ja, ich find’s auch mies, dass man recycelt und diese Welt schützen will. Wir sind HEUSCHRECKEN, verdammt. Wenn der Planet hin ist suchen wir uns den nächsten!

  • Kailash
    Kailash - 27. Juli 2011 um 23:23 Uhr

    Ich finde so Umschläge auch nicht passend, die laufen wirklich Gefahr für Werbung angesehen zu werden und ungelesen in die Tonne zu wandern.
    Und ob das vom Umweltgedanken wirklich so toll ist, ich habe da so meine Zweifel.

  • Gerald
    Gerald - 28. Juli 2011 um 08:11 Uhr

    Ich weiß nur daß diese Umschläge vor zig-Jahren mal sogar von Ämtern hier benutzt wurden (das war zu der Zeit als der blaue Engel aufkam). Diese sind dann aber auf dieses graue Umweltpapier umgestiegen.
    Obwohl man eigentlich meinen müßte daß diese Karten ziemlich dick sind, kann -wie oben von jemand anders erwähnt- man durchschauen wenn man sie ins Licht hält (zumindest bei denen die ich sah).
    Der Gedanke von Rainer D. ist da gar nicht so abwegig. Heutzutage muß man unheimlich aufpassen was einem im Namen von Bio und Umwelt so angedreht wird.

  • Sara
    Sara - 28. Juli 2011 um 16:19 Uhr

    Hallo zusammen,

    nur um ein eventuelles Missverständnis zu vermeiden: Die Umschläge sind von außen einfarbig (weiß/hell) und sehen nicht nach Werbung aus. Es gibt jedoch auch Umschläge, bei denen außen ebenfalls die Landkarte dargestellt wird. Diese würden wir aufgrund des damit möglicherweise verbundenen Eindrucks dann doch nicht nehmen.

    Wir werden natürlich sehr genau darauf achten, ob uns evtl. negatives oder verunsichertes Feedback von Empfängern erreicht. In diesem Fall werden wir die Umschläge nicht weiter einsetzen (und z.B. an Mitarbeiter veräußern usw.). Derzeit erwarten wir in der Praxis jedoch keine Probleme, anderenfalls wären wir das Risiko einer Nutzung der Umschläge auch nicht eingegangen :-).

  • Sara
    Sara - 28. Juli 2011 um 16:22 Uhr

    Nachtrag: Die ziemlich transparente Optik bzw. das starke durchscheinen der Karte ist erst durch das Foto entstanden und ist nicht mit dem echten Zustand vergleichbar.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 29. Juli 2011 um 04:19 Uhr

    Mich wundert ja noch folgendes: Landkarten sind doch normalerweise geknickt/gefaltet. Ich kenne aber keine Landkarten-Faltung die es ermöglichen würde daraus Umschläge herzustellen die dann komplett glatt sind. Klar, es gibt auch gerollte Karten, aber die Masse der Karten die man in einem Geschäft kauft sind doch eher klein zusammengefaltet. Komisch.

  • df-fan
    df-fan - 29. Juli 2011 um 10:27 Uhr

    @Rainer

    Die alten BW Karten kommen vom A4/A3 Block zum abreißen. so können diese schnell ausgeteilt werden.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 29. Juli 2011 um 11:08 Uhr

    hmm. Aber normale DL-Briefumschläge kosten 15 bis 20 EUR pro 1000 Stück (inkl. Steuer). Wenn man bei den Karten-Umschlägen doch die Energie für die Papierherstellung, Wasser, etc. spart sollten die doch keine 40,- EUR pro 1000 Stück kosten? Naja, wie auch immer. Vermutlich kauft DF ein paar Dutzend Paletten pro Monat, dann kommt man auch auf 15,- EUR pro 1000 oder noch günstiger … 🙂 Oder meine Vermutung stimmt doch und man druckt einfach alte Karten um dann Umschläge daraus zu produzieren. Angesichts der Preise ein richtig lohnendes Geschäft … 🙂 An eine Alte-Karten-Recycling-Kette glaube ich irgendwie nicht … Naja, ok. Thema für mich beendet.

  • DJ München
    DJ München - 3. August 2011 um 13:21 Uhr

    Tolle Sache das, ich finde diesen Beitrag zum Thema Umweltschutz und Ressourcen-Schonung klasse – macht weiter so! 🙂