Unzustellbar also, so, so.

Uns hat eine Retoure erreicht: Die an einen Kunden mit offenen Posten versendete Kündigung sei nicht zustellbar, der Empfänger nicht zu ermitteln.

 

Eine Überraschung wäre das nicht, immerhin sind gerade die hartnäckigsten Schuldner oft am schwersten zu erreichen. Interessant ist jedoch, dass der Umschlag geöffnet worden und ein Eingangsstempel auf unserem Brief angebracht worden ist:

Die Post war das kaum und wir waren es auch nicht. Bleibt also die Frage: Wer war es dann. Ein Schelm wer jetzt vermutet, der Empfänger hätte den Brief erst geöffnet, aus Versehen/Reflex gestempelt und dann zurück gehen lassen. Eine andere Erklärung gibt es kaum*. Zumindest wenn man nicht annehmen möchte, dass ein unberechtigter Dritter gegen das Postgeheimnis verletzt und sich strafbar gemacht hat, weil er einen kurzen Blick in das nicht an ihn adressierte Schreiben geworfen hat.

[*) Edit: Mögliche nahe liegende Erklärung siehe in Kommentar #1]

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

6 Kommentare

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  • jdk
    jdk - 5. August 2011 um 11:11 Uhr

    Ach, das ist doch der Klassiker. Postbote hat es in den falschen Kasten geworfen (halt weil der richtige Empfänger dort nicht mehr erreichbar ist). Die Sekretärin öffnet ohne den Empfänger zu prüfen (normal) und stempelt alle Briefe stumpf durch (wie halt jeden Tag). Dann fällt auf, dass es gar nicht an einen selbst ist und man gibt es dem Postboten wieder mit. Alle anderen Interpretationsversuche halte ich für übertrieben.

  • Sara
    Sara - 5. August 2011 um 11:37 Uhr

    @jdk: Stimmt, das könnte natürlich auch sein. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. 🙂

  • Rainer.D
    Rainer.D - 5. August 2011 um 12:33 Uhr

    Es muss nicht einmal in den falschen Kasten eingeworfen worden sein. Wenn ein Büroservice ein paar hundert Firmen verwaltet sind diese tatsächlich nicht unbedingt alle einzeln aufgeführt und alles landet im großen Sammelkasten. Wenn die Firma dann aber nicht mehr Kunde vom Büroservice gibt es genau den hier beschriebenen Effekt.

  • Gerald
    Gerald - 5. August 2011 um 12:46 Uhr

    Kann oberes bestätigen. Ich arbeitete einmal für so eine Firma. Was da alles ankam. Liebesbriefe, Beileidsbezeugungen, Heiratsurkunden und anderes brisantes.
    Die Post wurde so wie sie kam mit einer Maschine geöffnet und dann an einzelnen Tischen sortiert. Erst bei der Sortierung sieht der Mitarbeiter daß da was nicht stimmt.
    In der Woche mindestens 10 Rückläufer.
    Der Fehler wird bei der Sortierung in den „Postfabriken“ gemacht. Es muß schnell gehen denn die Post wird sehr früh von den Firmen abgeholt oder zugestellt. Einmal ins falsche Fach und schon ist es passiert. Schlecht bezahlt und Zeitdruck halt…

  • Michael
    Michael - 5. August 2011 um 13:48 Uhr

    Wir haben auch schon mal Rechnungen vermisst oder von anderen Empfängern bekommen. Nur die Mahnungen kamen dann immer da an wo sie hin sollten. Meines Wissens nach sind die Umschläge aber nicht anders z. B. mit Landkarten bedruckt 😉 ob nun ne Rechnung oder ne Mahnung drin ist .

    Ob da mal nicht die Post ihre Finger mit im Spiel hat? Ich hab schon mindestens 2 Briefe verloren, die ich verschickt habe, aber nicht ankamen. Einer war ein Einschreiben. Dafür gab’s wenigstens 25 Euro Entschädigung. Hab mir schon überlegt, damit Geld zu machen. 10 Einschreiben verschicken, z. B. 2 nicht zurückkommen = 50 Euro – 10x Einschreiben-Gebühren. Am Ende gibt’s trotzdem nen Gewinn. Damit die Briefe extra weg kommen, noch auffällig gestalten, dass der nach wertvoll aussieht. Scheinbar Geld drin oder wertvolle Daten. Bei den wohl schlecht bezahlten Postboten…

  • Rainer.D
    Rainer.D - 5. August 2011 um 14:04 Uhr

    Ja, wo ist eigentlich die Briefmarke? *g*