Versäumnisurteil

Berechtigte Kritik nehmen wir immer ernst und auch bei unberechtigter Zurechtweisung oder bei grenzwertigen Äußerungen beißen wir die Zähne zusammen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Dennoch gibt es eine Grenze, bei der wir nicht mehr gewillt sind, Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen einfach hin zu nehmen. Einerseits gilt dies immer dann, wenn MitarbeiterInnen direkt angegriffen werden. Andererseits auch in Fällen, in denen ganz klar Unwahrheiten verbreitet werden, die auch noch mit grundlosen Beschimpfungen und rufschädigenden Aussagen verbunden sind. Immerhin nehmen viele Leser solche Dinge sehr ernst und glauben auch vereinzelten Aussagen, ohne sich eine breit gefächerte Meinung zu bilden.

Aktuell (bzw. seit März 2009, das Ganze hat sich aber bis jetzt hingezogen) hatten wir mal wieder einen solchen Fall.  Eine normale Klärung war leider im Vorfeld (egal ob direkt bei uns oder über unsere Anwälte) nicht möglich. Am Ende blieb dann leider nur noch eine Unterlassungsklage – auf die ebenfalls nicht reagiert worden ist. Die Folge ist nun ein Versäumnisurteil. Freude kommt trotzdem nicht auf. Denn das Ganze wäre für alle Beteiligten vermeidbar gewesen, wenn zumindest Gesprächsbereitschaft auf der Gegenseite bestanden hätte und die (in diesem Fall unberechtigte) Kritik wenigsten nicht in Beschimpfungen verpackt geworden wäre. Mal ganz abgesehen von den Kosten und der Zeitspanne, in der die unwahren Aussagen online und somit lesbar gewesen sind.

Ganz überraschend war das rückblickend in diesem Fall dennoch nicht, wenn man die interne Vorgeschichte und das Verhalten der Gegenseite dabei berücksichtigt.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

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