Wir ermitteln wieder…

Es ist so weit: Die jährliche Ermittlung des CO2 Verbrauchs zur Aktualisierung der Klimaneutralstellung steht an. Hierbei werden wir Daten aus allen erdenklichen Unternehmensbereichen in erheblicher Breite und Tiefe erfassen. Dazu gehören offensichtliche Dinge wie der Strom- und Wasserverbrauch im Rechenzentrum und den Büroräumen aber auch Angaben zum Arbeitsweg und Verkehrsmittel aller Mitarbeiter sowie zu Firmenfahrzeugen, Bahnfahrten, Flügen oder sonstigen Emissionsquellen (Büropapier in welcher Menge und Stärke, sonstige Druckerzeugnisse, usw.).

Am Ende wird auf dieser Basis und mit einem großzügigen Zuschlag versehen festgestellt, welche Menge CO2 entstanden ist und diese vollständig durch den Kauf anerkannter Zertifikate neutralisiert. Weitere Details dazu finden Sie auf unsere Homepage.

Für die Realisierung unseres Ziels des klimaneutralen Hosting setzen wir unverändert – wie bereits in den letzten Jahren – auf ClimatePartner, die es uns ermöglichen, den CO2 Verbrauch professionell und nachhaltig zu neutralisieren.

Selbstverständlich übernehmen alle mit der Klimaneutralität und den benötigten Zertifikaten anfallende Kosten ausschließlich wir und wälzen diese Aufwendungen nicht etwa in den Kalkulationen oder durch eine freiwillige Zahlung an Kunden ab. Denn Umweltschutz kann nicht nur Aufgabe der Verbraucher sein, sondern erfordert den aktiven Einsatz jedes Unternehmens.

Dazu gehört auch, nicht nur im Nachhinein den CO2 Verbrauch zu ermitteln um diesen kompensieren zu können. Sondern – in unserem Fall: erhebliche – Beträge in die Verbesserung der Energieeffizienz und Senkung des Stromverbrauches pro Server zu investieren. Denn selbst wenn eine seriöse CO2-Kompensation bei der richtigen Gestaltung möglich und sinnvoll ist, sind gar nicht erst enstehende Emissionen noch besser. 🙂

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

6 Kommentare

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  • Robert
    Robert - 29. Februar 2012 um 09:17 Uhr

    Finde ich toll, dass Ihr klimaneutrales Hosting so konsequent durchzieht!

    Indirekt sind natürlich auch diese Kosten (so wie alle Kosten eines Unternehmens) maßgeblich für die Preisbildung Eurer Hostingtarife – das finde ich aber völlig okay, denn ich finde durchaus, dass Umweltschutz auch Aufgabe des Verbrauchers ist.

    In dem Sinne weiter so!

  • Sara
    Sara - 29. Februar 2012 um 09:19 Uhr

    @Robert: Danke für die Rückmeldung. Tatsächlich sind die Kosten für die Klimaneutralisierung nicht Bestandteil unserer Kalkulationen d.h. sie werden nicht bei der Preisermittlung „aufgeschlagen“ sondern als „Investition“ tarif- und preisunabhängig von uns getätigt. Gegenüber dem inzwischen viele Jahre zurückliegenden Zustand „ohne Klimaneutralisierung“ hat sich also die Klimaneutralstellung nicht auf den Preis ausgewirkt :-).

  • Chris
    Chris - 29. Februar 2012 um 14:59 Uhr

    den co2 ausstoß zu reduzieren ist vorbildlich.

    aber das firmen oder der staat damit versuchen geld zu machen ist krank, denn wie mittlerweile bekannt ist handelt es sich mit dem co2 und der erderwärmung um eine lüge. man sollte sich dagegen wehren. aber wie gesagt, im hintergrund trotzdem den co2 ausstoß reduzieren. paradox…

  • anonymous
    anonymous - 29. Februar 2012 um 17:45 Uhr

    Ich werde mal schauen ob ich nicht einen arbeitslosen Inder finde der in indien bisschen die Straße kehrt und Müll entsorgt. Vielleicht kann ich dadurch meine Nebenkosten hier senken, ich bin ja dann Müllneutral 🙂
    Mal ehrlich, den Ausstoß senken ist ja ok, aber sich mit Zertifikaten frei kaufen… nur weil vielleicht ein oder zwei Kunden das toll finden und das gerade voll im Trend ist?

  • Sara
    Sara - 29. Februar 2012 um 17:53 Uhr

    @anonymous: Mit Freikaufen hat das wenig zu tun. Natürlich würden wir noch viel lieber gleich kein CO2 entstehen lassen, aber da das nicht möglich ist stellt eine – gut gemachte – Klimaneutralstellung durchaus einen angemessenen Weg dazu dar. Immerhin ist CO2 ein globales Thema und wenn ganz konkret durch unsere Investition bzw. den Kauf von Zertifikaten z.B. an anderer Stelle ein Wasserkraftwerk gebaut wird anstelle eines herkömmlichen Kraftwerkes und dadurch eine bestimmte Menge co2 gar nicht erst entsteht, ergibt sich eben unterm Strich eine ausgeglichene oder sogar positive Bilanz :-). Siehe hierzu auch http://www.df.eu/blog/2011/03/23/co2-ausstos-deutlich-reduziert/

    Also: Es geht immer noch mehr, noch besser, noch idealer. Keine Frage und daran arbeiten wir stetig. Die CO2 Zertifikate haben aber gleichzeitig ihre Berechtigung und sind, gerade da sich eben CO2 nun einmal nicht völlig vermeiden lässt, eine angemessene und gute Komponente für die Lösung dieses Problems. Dabei geht es auch nicht darum, was gerade im Trend ist (wir betreiben das ja schon seit einigen Jahren so) sondern wir halten es für einen guten und richtigen Weg.

  • Gerrit
    Gerrit - 8. Oktober 2018 um 14:48 Uhr

    Finde ich super, dass der Klimaschutz bei DF nach wie vor ein Thema ist und (laut eigenen Angaben) schon 27.892.335 kg CO2 eingespart werden konnten! Wenn es schon die Auto-Industrie nicht schafft, dann freut es uns umso mehr, dass Hoster wie DF sich Gedanken um die Umwelt machen. Wir geben den Daumen hoch und sagen: Weiter so!