Bedenken bei Nutzung amerikanischer Cloud-Anbieter

Laut einer aktuellen Studie der Convios Consulting GmbH, München zum Thema „Kommunikation, Datensicherheit und Cloud-Computing im Internet“ aus April 2012, haben die meisten deutschen Bürger mehr Vertrauen in heimische Telekommunikations-Anbieter als in Internationale. Gerade beim Thema Datenschutz bestehen teilweise große Bedenken bei Anbietern, die Server oder Dienste in den USA für Ihre Dienstleistungen nutzen.

Gefragt wurde in der Studie u.a. was mit dem Begriff „Cloud“ verbunden wird:
50% der Befragten verbanden damit das Speichern von Daten im Internet, 38% einen Angriff von Hackern und von den übrigen Antworten hielten immerhin 2% den/die/das Cloud für eine Wettervorhersage 😉
Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass insgesamt mehr Männer mit dem Begriff Cloud etwas anfangen konnten als die weiblichen Befragten (Anteil männlich zu weiblich: 49,6% zu 50,7%).

Interessant fanden wir die Frage, ob Bedenken bestünden, persönliche Daten bei einem Anbieter in den USA abzulegen, da dort andere Datenschutzbestimmungen als in Deutschland gelten. Knapp 30% antworteten mit ‚Ja‘ und 41% mit ‚zum Teil‘.

Der Anteil derjenigen, die keine Bedenken hätten schrumpfte von 22,20% (2010) und 17,40% (2011) auf aktuell 15 Prozent.

Auch auf die explizite Nachfrage nach den „großen“ Anbietern von Cloud- und Onlinediensten und ob Bedenken bestünden, dort private Daten zu speichern, hatten knapp 80% große oder sehr große Bedenken bei den Diensten von Facebook und ca. 60% bei Google.
Bei in Deutschland ansässigen Unternehmen lagen diese Zahlen, je nach Anbieter, zwischen 30 und 40 Prozent.

Unser Fazit:

Es zeigt sich, dass „made in Germany“ wohl auch beim derzeitigen Hype-Thema „Cloud“, wir hatten dies mit dem Beitrag „Webhosting: “Cloud”-Features ohne Geschrei“ in der Vergangenheit bereits aufgegriffen, nicht verschwunden ist und beim Thema Sicherheit und Datenschutz hierzulande noch deutlich mehr Vertrauen besteht.

Alle unsere E-Mail- (inkl. Exchange2007), Webhosting- und Servertarife laufen übrigens auf eigenen Servern, die von uns selbst in einem Rechenzentrum nahe München betreut werden. Suchen Sie noch eine E-Mail-Adresse oder Speicherplatz für Ihre Webpräsenz mit einem Server- und Firmensitz in Deutschland?

Zur Internetpräsenz von domainFACTORY

Selbstverständlich unterliegen auch unsere JiffyBox – CloudServer On Demand den deutschen Bedingungen zum Datenschutz und werden ausschließlich von uns selbst in einem Rechenzentrum in Deutschland betrieben.

Zur Internetpräsenz von JiffyBox

End of article

Dietmar

Über den Autor

Dietmar

Dietmar ist seit 2005 bei domainFACTORY in wechselnden Aufgabenbereichen tätig. Seit 2013 unterstützt er als "Spezialist Qualitätssicherung Web" die Kollegen in der Entwicklungsabteilung bei allen Themen rund um Quality Assurance / Testing. Dabei kommt ihm die jahrelange Erfahrung im direkten und indirekten Kundensupport und der Begleitung bei der Einführung unseres ResellerProfessional-Systems zu Gute. Auch für viele Kollegen ist er bei Fragen dazu oder sehr alten Tarif-Konstellationen noch immer gerne eine Anlaufstelle.

4 Kommentare

Bitte füllen Sie das Captcha aus : *

Reload Image

Die von Ihnen hier erhobenen Daten werden von der domainfactory GmbH zur Veröffentlichung Ihres Beitrags in diesem Blog verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Link: www.df.eu/datenschutz


  • Andi
    Andi - 5. Juli 2012 um 11:39 Uhr

    Werden die JiffyBox Server im selben Rechenzentrum gehostet wie die df Server, oder?

  • Stephan M.
    Stephan M. - 5. Juli 2012 um 17:41 Uhr

    Hallo Andi,

    kurz und knapp: Ja.

  • Chris
    Chris - 5. Juli 2012 um 23:48 Uhr

    die jiffybox ist echt highlight!

    das sowas noch von dF kommt, ist natürlich nicht mehr so einfach zu überbieten von der konkurrenz 🙂

    wenn ihr noch eine externe firewall zu den jiffyboxen anbieten würdet, und größere pakete anbieten würdet, wäre jiffybox the place to be äh host im internet 😀

  • Enigma
    Enigma - 6. Juli 2012 um 18:30 Uhr

    „Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass insgesamt mehr Männer mit dem Begriff Cloud etwas anfangen konnten als die weiblichen Befragten (Anteil männlich zu weiblich: 49,6% zu 50,7%).“

    Hm, da habe ich im Hinblick auf Prozentrechnung wohl etwas nicht richtig verstanden… 😉