Bezahlte Reviews mit offenem Ergebnis?

Für ein neues Produkt überlegen wir derzeit, wie sich die anfängliche Bekanntmachung abseits von üblichen Wegen wie Presseaussendungen, Journalistenansprache, usw. machen lässt. Neben anderen Dingen sind wir dabei auch auf das Angebot von Trigami gestoßen. Das Unternehmen bietet u.a. Text-Reviews von neuen Produkten an, bei denen Blogger das jeweilige Angebot testen und einen eigenverantwortlichen Bericht darüber verfassen. Die Bezahlung erfolgt dabei für den Test und Bericht, nicht jedoch für ein positives Ergebnis.

Es ist klar, dass wir niemanden dafür bezahlen würden, positiv über unsere Angebote zu berichten. Das haben wir noch niemals getan und werden es auch niemals tun. Was ansonsten passiert, kann man z.B. hier und hier nachlesen. Fällt die Einschätzung anders aus, wenn sich der Auftrag rein auf die Berichterstattung bei freiem Inhalt und Ergebnis bezieht?

Derzeit sind wir noch unsicher und fragen uns: Ist es okay jemandem Geld zu geben, damit er sich ein Produkt ansieht und seine Meinung dazu frei äußert? Oder beginnt hier bereits die ungewollte Einflussnahme auf Blogger, da diese sich einem Erwartungsdruck ausgesetzt sehen, dem sie entsprechen möchten? Bevor wir eine Entscheidung treffen, beschaffen wir uns nun erst einmal weitere Informationen und versuchen, diese und andere Fragen zu klären. Darunter: Wie frei sind die Teilnehmer bei ihrer Meinungsäußerung wirklich? Welcher Geldbetrag kommt dort überhaupt an? Lässt sich eine solche Aktion überhaupt fair und transparent verwirklichen?

Zudem freuen wir uns natürlich hier über Feedback und Einschätzungen. Das können eigene Erfahrungen sein aber auch einfach nur das „Bauchgefühl“ von Mitlesern bei obiger Idee.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

29 Kommentare

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  • Knut O.E. Pankrath
    Knut O.E. Pankrath - 5. März 2010 um 11:53 Uhr

    Ich verbinde den genannten Anbieter als Blogger mit z.T. extrem detaillierten und umfangreichen Vorgaben, die ich eher in der leicht unsauberen SEO-Ecke verorte als in der Qualitätsecke, wo ich meinen Provider df sehe. Je nach gewünschtem Umfang der Bloggerkontakte würde ich ernsthaft über eigene Ansprache nachdenken…

  • ad
    ad - 5. März 2010 um 12:01 Uhr

    Trigami-Reviews lese ich grundsätzlich nicht, weil ich von vornherein eine ehrliche Berichterstattung ausschließe.

    Sollte ich irgendwann in meinen Blogs Werbung betreiben, dann wäre der Dienst die letzte Einnahmequelle, die ich in Erwägung ziehen würde. Ganz allein deshalb, weil ich mich dabei unwohl fühlen würde.

  • Florian König-Heidinger
    Florian König-Heidinger - 5. März 2010 um 12:12 Uhr

    Leider wir mir als Blogger nicht so oft ein bezahlter Produkttest angeboten. Trotzdem bekomme ich ab und zu irgendwelche Päckchen. Meist zwar als Rabbit-Hole für ein ARG, gelegentlich auch als Dankeschön von einer Firma. Das ist meist unverbindlich. Wenn ich es toll finde, blogge ich drüber. Wenn nicht, dann blogge ich auch nicht.
    Bei bezahlten Produkttests hätte ich aber Entscheidungsschwierigkeiten. Wenn mir das Produkt nicht gefällt und ich trotzdem positiv drüber blogge, ist es nicht authentisch. Wenn ich ehrlich blogge und auch die negativen Seiten beschreibe, könnte ich in Zukunft nichts mehr angeboten bekommen. Und ich blogge doch so gerne über solche Sachen.
    Aber ich denke auch, dass Produkte, welche Bloggern für Tests angeboten werden, grundsätzlich Qualitativ hochwertiger sind. Ein mittelmäßiges Produkt würde von der Community sehr schnell zerfetzt werden.

  • D.
    D. - 5. März 2010 um 12:14 Uhr

    Die Vermischung von Inhalt und Werbung halte ich für inakzeptabel.

    Der Punkt, an dem man vom Anbieter eines Produkts für einen Artikel über dieses Produkt bezahlt wird, ist für mich der Punkt, ab dem Neutralität nicht mehr uneingeschränkt möglich ist.

    Auch wenn das Ganze ergebnisoffen ist, halte ich es für zumindest teilweise unredlich und denke nicht, dass diese Form der Werbung zu df passt.

  • Jens Matheuszik
    Jens Matheuszik - 5. März 2010 um 12:40 Uhr

    Als Blogger sehe ich das mit Trigami eher kritisch. Sinnvoller fände ich es, wenn df das ganze selber veranstalten würde und beispielsweise den potentiellen Testern das Produkt * kostenlos zur Verfügung stellt.

    Dann sollte man aber darauf achten, dass den Bloggern klar ist, dass sie a) alles schreiben und b) die Begleitumstände korrekt veröffentlichen. Ich schreibe bei mir auch in den Artikel ‚rein, wenn ich ein Belegexemplar bekomme.

    * = was auch immer es ist, insofern ist das ein bißchen ein Fischen im Trüben

  • Besim Karadeniz
    Besim Karadeniz - 5. März 2010 um 12:48 Uhr

    Trigami-Berichte sind bei mir ein No-Go. Wenn ein Blogger in meiner Feed-Sammlung einen Trigami-Bezahlbericht schreibt, war er die längste Zeit in meiner Feed-Sammlung. Ich würde das in der Tat auch nicht machen.

    Ich glaube, am ehesten funktioniert das, wenn man per „Guerilla-Marketing“ auf Blogger in bestimmten Segmenten zugeht und ihnen anbietet, die Dienstleistung/das Produkt kostenfrei zu testen. Das ist im Umkehrschluss natürlich recht aufwandsintensiv, aber immerhin nicht gekauft.

  • Michael
    Michael - 5. März 2010 um 13:05 Uhr

    Ich finde, es gibt bessere Möglichkeiten als Trigami. Wie wäre es, wenn man Bloggern u.a. anbietet, dass Sie einen Gutschein-Code für ihre Leser bekommen.

    Also immer mehr SEO- bzw. Online-Marketing-Messen machen das genauso. Und es sollte doch genügend Blogger unter den df-Kunden geben, die so etwas gerne an die Blogleser weitergeben.

  • Johannes
    Johannes - 5. März 2010 um 13:23 Uhr

    Wenn ihr es macht, solltet ihr auf jeden Fall drauf achten, dass die Umstände im Artikel erwähnt werden. Ich lese z.B. das Blog vom StoiBaer, der ab und an Sachen für Trigami schreibt. Da steht immer dabei, dass es eine bezahlte Review ist, und am Jahresende spendet er die Einnamen an Charitys. Und damit muss ich sagen habe ich dann echt kein Problem. Muss halt transparent sein.

    Ansonsten ist die Idee mit den Gutscheinen aber auch nicht schlecht. Der Blogger selber würde dann nur indirekt von der Aktion profitieren, hätte aber seinen Lesern was zu bieten. Ihr müsstet dann nur entscheiden, ob ihr die Aktion irgendwie auf größere/bekanntere Blogs begrenzen wollt. Bringt ja mehr, wenn es vielgelesene Blogs sind. 😉

  • Rene
    Rene - 5. März 2010 um 13:23 Uhr

    Bin der Meinung, dass es ohne solche Firmen geht, die machen auch nur Geld und es wird irgendwie undurchsichtig finde ich. Das Kunden von df selbst dann ein df Produkt testen fändie ich jetzt auch nicht so toll. Aber die idee mit solchen Gutscheinen finde ich schon nicht so schlecht. Ich könnte mir auch vorstellen, das von einem Blogger aus unter den Lesern für entsprechende Reviews Gutscheine hergegben werden. Zumindest ist dann die Warhscheinlichkeit unabhängige Tester zu finden höher…

  • Seb
    Seb - 5. März 2010 um 13:25 Uhr

    Klares No-Go. Trigemitexte lösen ein: „Na der Anbieter muss es ja nötig haben“ aus.

    Kam schon bei der SZ nicht gut an:

    http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/

  • Alexander
    Alexander - 5. März 2010 um 16:39 Uhr

    Es ist klar, dass wir niemanden dafür bezahlen würden, positiv über unsere Angebote zu berichten.

    Was war denn anders an der Aktion „df-Kunde des Jahres“ (oder so ähnlich) vor ein paar Jahren, in der sich vier oder fünf ausgewählte Kunden von euch in Anzeigen positiv über df geäußert hatten? Haben die nichts dafür bekommen?

  • Nathanael
    Nathanael - 5. März 2010 um 16:57 Uhr

    Trigami ist der Blogger-Strich, wenn man es deftig formulieren möchte. Also auf jeden Fall Finger weg!

    Was wäre denn, wenn ihr einfach ein paar Blogger direkt ansprecht, ob sie Lust haben ganz unverbindlich vorab in das neue Produkt hineinzuschnuppern und das dann auch für ein halbes oder ganzes Jahr kostenlos behalten können. Ich denke unter Euren Kunden gibt es genug Blogger, die zufrieden mit Euch sind und gerne kritisch, aber grundsätzlich wohlwollend über neue Produkte berichten. Ich habe sowas mal mit/für O2 gemacht und es wurde stets betont, dass man an authentischem Feedback interessiert sei. Gutes Projekt, Spaß auf allen Seiten und man kam sich als Blogger noch im erträglichen Maße gekauft vor.

    Man kann durchaus auch Geld fließen lassen, aber dann ohne Trigami dazwischen und ganz transparent kommuniziert. Ein Geschmäckle bleibt aber immer, wenn Geld fließt.

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 5. März 2010 um 17:12 Uhr

    Hi Alexander,

    sprechen Sie von der Suche nach erfolgreichen dF-Kunden, die wir dann für Printanzeigen abgelichtet haben (dürfte so ca. im Jahr 2004 gewesen sein)? Wir haben damals dF Kunden gesucht, die mit uns erfolgreich geworden sind. Die am Ende gewählten Partner wurden nach München zu einem Fotoshooting eingeladen. Die dabei entstandenen Bilder haben wir – zusammen mit Aussagen der Kunden und deren Name/Webseite – in Anzeigen genutzt.

    Für die positive Aussage über dF haben wir keine Zahlung geleistet; ich bin nicht mal sicher, ob es neben dem Aufenthalt in München und dem Fotoshooting eine Preis oder ein Honorar gegeben hat.

    Die Idee stammte von einer Werbeagentur und hatte im Prinzip u.a. das Ziel, das sehr technische und unpersönliche Thema „Hosting“ menschlicher zu machen. Da die ganze Abwicklung auch über diese Agentur gelaufen ist, erinnere ich mich nicht mehr an alle Details. Bei Bedarf recherchiere ich das jedoch gerne.

    Entscheidend ist: Es ging darum, jemanden zu finden der erfolgreich und zufrieden mit dF war. Nicht darum, jemanden zu bezahlen, damit er was nettes über uns sagt.

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 5. März 2010 um 17:17 Uhr

    Hi Natanael,

    eine direkte Bloggeransprache haben wir natürlich auch überlegt. Ist das aber nicht inzwischen schon ziemlich „abgelutscht“ aus Sicht vieler Blogger weil ach-so-viele Firmen meinen, beim Blogger wegen so etwas anfragen zu müssen? In diese Richtung machen wir uns aber auf jeden Fall weiterhin Gedanken.

    @all: Vielen Dank für das wertvolle und offene Feedback. Dieses ist bereits eindeutig genug, um die hier diskutierten Überlegungen nicht weiter zu verfolgen. Für die Unterstützung und Ratschläge nochmals ein herzliches Dankeschön! 🙂

  • Stephan
    Stephan - 5. März 2010 um 17:48 Uhr

    Hallo zusammen,
    also ich hätte ehrlich gesagt bei der Sache auch Bauchschmerzen und von dem was ich nun im Netz darüber gefunden habe, würde ich auch Abstand von nehmen. Ich empfinde diese Art der Werbung nicht als besonders positiv.

  • Elias
    Elias - 5. März 2010 um 21:49 Uhr

    Stichwort Gutscheine… an sich eine ganz gute Idee, allerdings bringen einem Blogger Gutscheine für die Leser natürlich nur dann was, wenn er positiv über ein Produkt berichtet. Fällt das Produkt beim Test durch, dürfte wohl kaum noch ein Leser an solch einem Gutschein interessiert sein

  • Arno.Nyhm
    Arno.Nyhm - 5. März 2010 um 21:51 Uhr

    mit erschrecken lese ich die idee mit trigami – ich glaube man kann dem leser der blogartikel schwer darstellen, daß die aufgabe eine neutrale berichterstattung war. zu glauben ist das nicht so recht.

    besser fände ich andere aktivitäten.

    besser wäre es wenn domainfactory entweder mit personal oder mit anderen (sach-)beteiligungen an social networking events teilnimmt.

    dabei denke ich an z.B:

    – barcamps
    – webmontag

  • Kreuzahrtinspektor
    Kreuzahrtinspektor - 5. März 2010 um 23:43 Uhr

    In den Printmedien sind viele Artikel bezahlt/gesponsert. Oder warum sonst würde ein Reiseveranstalter dem Journalist die Reise zahlen wenn der dann hinterher das Ganze zerreißt? Warum werden in Zeitungen Meldungen gedruckt die eigentlich nur Pressemitteilung sind? Der Anspruch absoluter, äußerster Transparenz und Unabhängigkeit ist so gar nicht erreichbar – die Leute lesen und nutzen es doch trotzdem.

    Solange das bei Trigami alles klar gekennzeichnet ist sehe ich da kein Problem, aufgrund der Vorfälle mit der Süddeutschen aber bei dF vielleicht doch was eigenes machen.

  • Cornelius Wasmund
    Cornelius Wasmund - 6. März 2010 um 05:48 Uhr

    Ich denke da auch mehr an Social Networking.
    z.B. an den LinuxTag in Berlin im Juli.

  • lennox
    lennox - 6. März 2010 um 12:17 Uhr

    Ich fänd es auch besser, wenn Domainfactory das Ganze über Social Networking machen würde.

    Bleibt bitte Qualität df und fangt jetzt nicht an, Euch Meinungen zu erkaufen. Das habt IHR am allerwenigsten nötig…

  • Adrian
    Adrian - 6. März 2010 um 13:50 Uhr

    @Kreuzahrtinspektor: Die Transparenz ist gesetzlich vorgeschrieben, sowohl für Print-, als auch für Online-Berichte. Nur weil sich einige Printmedien nicht daran halten, heißt das nicht, dass es deshalb eine legitime Werbeform ist.

    Bei Trigami ist das allerdings noch ein etwas anderer Fall, weil dort die Werbeartikel in der Regel auch als solche gekennzeichnet sind. Für mich persönlich schadet diese Werbeform den Unternehmen aber eher, als dass sie ihnen nützt. Ich habe dabei immer das gleiche Gefühl wie Seb: „Die müssen es nötig haben“.

    Das selbe gilt übrigens auch für solche Gutscheinaktionen. Für mich ist da immer ein Beigeschmack der Käuflichkeit dabei, weil die Blogger dadurch definitiv beeinflusst werden – wenn auch unbeabsichtigt.

  • Sebastian
    Sebastian - 6. März 2010 um 14:31 Uhr

    Finger weg. Da sind schon aber auf die schauze gefallen.
    Vgl. Bruhaha Podcast von Alex Wunschel. Dort ging es – glaube ich – um die Süddeutsche.

  • Manuel
    Manuel - 7. März 2010 um 20:22 Uhr

    Ich stehe bezahlte Produkttest alla Trigami sehr kritisch gegenüber. Zum einen leidet dadurch das Ansehen des Bloggers bei den Lesern, zum anderen ist diese Art der Werbung fast nicht mehr als Werbung identifizierbar, der Blog selbst wird unglaubwürdig, das werbende Unternehmen gerät sehr schnell in negative Licht.

    Wir als Unternehmen, versuchen durch unsere Produkte und Services zu überzeugen, und setzen hauptsächlich auf den viralen Effekt.

    Genau so sollte auch die Domainfactory GmbH verfahren, ich würde auch nicht durch solche Aktionen das bisher gute Ansehen von df) durch Trigami Aktionen gefährden. Wenn Ihr Service gut ist, dann wird auch unentgeltlich von den Bloggern darüber berichtet.

  • Manuel
    Manuel - 7. März 2010 um 20:27 Uhr

    Ein kleiner Tipp am Rande, ein paar der grösseren Blogger hosten direkt bei df). Vielleicht sollten Sie dort anfragen, ich gebe Ihnen gerne einen Anhaltspunkt, wer damit genau gemeint ist.

  • Jens
    Jens - 8. März 2010 um 15:41 Uhr

    Genau, fragt doch erstmal Eure bloggenden Kunden!

  • Remo Uherek
    Remo Uherek - 17. März 2010 um 12:23 Uhr

    Liebe Tobia Sara

    Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, unsere Dienstleistungen so ausführlich zu evaluieren und es tut mir Leid, dass ich erst so spät Stellung beziehe (unser interner Monitoring-Prozess hat in diesem Fall leider versagt).

    Dass Sie bereits seit fast einem Jahr einen Corporate Blog betreiben und als Geschäftsführerin sogar persönlich bloggen, beweist, dass Sie bereits einiges von Social Media verstehen und das Potenzial von Blog- bzw. Social Media Marketing erkannt haben.

    Jetzt ist es so, dass wir als Pionier vor drei Jahren die grosse Herausforderung angetreten sind, diese höchst erklärungssbedürftigen neuen Marketing-Möglichkeiten der breiten Masse bekannt zu machen. Dies war der Grund, warum wir standardisierte Produkte wie Text-Reviews, Video-Reviews oder Private Feedback entwickelt haben, um das Thema greifbarer zu machen.

    Als Social Media- (und inzwischen auch SEO)-Spezialist können wir unseren Kunden weit mehr als nur Text-Review-Kampagnen anbieten. Für viele Kunden ist eine Standard-Kampagne ein guter Einstieg, um erste Erfahrungen zu sammeln – vor allem wenn das alles Neuland ist. Für Kunden hingegen, die Social Media (oder Suchmaschinen) als strategischen Kanal erkannt haben und bereit sind, das Potenzial maximal auszuschöpfen, sind Standard-Kampagnen nur ein Mosaikstein im gesamten Konzept.

    Zuerst einmal muss in einem ausführlichen Beratungsgespräch die Ausgangslage (aktuelle Situation, Strategie, Geschäftsziele) analysiert werden. Auf dieser Basis kann entschieden werden, welche Marketing-Kanäle das beste Kosten/Nutzen-Verhältnis bieten. Es gibt Unternehmen, bei denen es von den Kunden-Akquisitionskosten her am meisten Sinn macht, zuerst das SEO-Potenzial auszuschöpfen, da SEO in 8 von 10 Fällen die günstigsten Akquisitionskosten bietet. In anderen Fällen macht SEM, Affiliate Marketing oder eben Social Media Marketing zuerst Sinn. Bei Kunden, die tief in die Materie einsteigen möchten, führen wir einen halbtägigen Workshop durch, wo wir diese Themen ausführlich besprechen und bereits konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen abgeben. Meistens führen wir als Basis für den Workshop auch noch eine SEO- und/oder Social Media-Analyse durch. Auf Basis der Entscheidungen aus dem Workshop erstellen wir ein Stufenkonzept, welches die genauen Schritte aufzeigt, um das Marketing-Potenzial maximal auszuschöpfen.

    Im Social Media Bereich sind Corporate Blogs, Twitter, Facebook, Blogger-Events, Sampling-Aktionen häufig Bestandteile dieser Konzepte – neben regelmässigen Standard-Kampagnen, falls erwünscht und sinnvoll.

    Wir haben viele begeisterte Kunden, die beweisen, dass Social Media Marketing via Trigami funktioniert:
    Case Study von LED LENSER (Text- und Video-Reviews inkl. Sampling)
    Ausführlicher Erfahrungsbericht von Quickshopping.de

    Dass manche Kampagnen in die Hose gehen und dass wir Fehler machen, möchten wir natürlich nicht verschweigen. Aufgrund des Falls „Süddeutsche Zeitung“ haben wir unseren Beratungsprozess massiv verbessert, damit die Kunden wirklich das Konzept erhalten, welches am besten für sie passt. Die halbtägigen Workshops sind auch eine von vielen Früchten dieser Verbesserungen.

    Ob eine Text-Review-Kampagne für dF wirklich das Richtige ist, oder ob es nicht andere/bessere Konzepte gäbe, um das Online-Marketing Potenzial maximal auszuschöpfen, können wir gerne gemeinsam bei einem Telefonat herausfinden. Wie ich in unserer Kundendatenbank gesehen habe fand ja noch gar kein Beratungsgespräch statt – d.h. wir kennen Ihre Ausgangslage noch gar nicht :-).

    Freundliche Grüsse
    Remo Uherek

    Geschäftsführer
    Trigami AG

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 17. März 2010 um 12:35 Uhr

    Hallo Herr Uherek,

    vielen Dank für Ihren Kommentar, der sicher auch für andere Leser interessant ist. Aufgrund des hier geäußerten Feedbacks haben wir nach Abwägung aller Aspekte tatsächlich keine weitere Evaluierung vorgenommen. Die genannten Bedenken haben für uns überwogen.

    Liebe Grüße

    Tobia Sara Marburg

  • Paul
    Paul - 17. März 2010 um 14:04 Uhr

    Hallo,

    ich weiß gar nicht, wieso so viele Leute Trigami kritisch gegenüberstehen. Da man dort sowohl Textreviews und Advertorials. Bei Textreviews kann man seine Meinung frei äußern, sagen was gut und was noch zu verbessern wäre. Damit erhält man Feedback und ist im Gespräch. Bei Advertorial handelt es sich dagegen um Werbung für ein produkt. Desweiteren lese ich auch Advertorials – wieso auch nicht? Nur weil jemand dafür bezahlt wurde sollte man es nicht lesen? Schaut man kein TV, weil dort Werbung ist? Überall ist heutzutage Werbung und passende Werbung in den Blogs sorgt für Aufmerksamkeit.

    Ich selber werde in naher Zukunft Trigami für ein neues Produkt eventuell mal testen 🙂

    Paul