Buchhaltungssoftware

Im Rahmen der Besprechungen mit unseren Wirtschaftsprüfern haben wir uns dazu entschieden, dieses Jahr unsere Buchhaltungssoftware zu wechseln. Über diesen Schritt hatten wir bereits mehrfach nachgedacht, nachdem sich immer wieder Dinge ergeben haben, die wir im Rahmen der aktuell genutzten Softwarelösung nicht vollständig zu unserer Zufriedenheit umsetzen konnten.

Aufgrund des mit einem solchen Wechsel verbundenen Aufwands haben wir das bisher jedoch immer wieder aufgeschoben, zumal die Vorstellung von SAP vor einigen Jahren bei uns im Hause durch einen SAP-Dienstleister sehr entäuschend verlaufen ist und wir die Nutzung der DATEV-Software aufgrund von erforderlichen Nummernkreisänderungen vermeiden wollten (unsere Debitorennummern liegen im Bereich der DATEV-Sachkontennummern).

Ein weiteres „Problem“ Eine weitere Herausforderung ist die große Menge an Buchungen, die sehr zügig und stabil verarbeitet werden muss. Die Standardlösungen der Softwareanwendungen stoßen dabei schnell an ihre Grenzen, weshalb hier die jeweiligen Dienstleister der Softwarehersteller gefordert sind.

Durch die Wirtschaftsprüfer haben wir nun jedoch neue Ansätze und Ideen erhalten, zumal auch gute Kontakte bestehen die uns weiterhelfen können. Gerade bei SAP steht und fällt wohl auch viel mit dem geeigneten Partnerunternehmen. Evtl. hatten wir damals einfach Pech.

Ebenfalls einbeziehen werden wir Dynamics NAV von Microsoft. Wobei bisher bzw. immer noch die DATEV-Lösung am interessantesten aussieht, auch wenn wir dann in den sauren Apfel gesonderter Debitorennummern oder einer Umstellung der bisherigen Kunden-/Debitorennummern beißen müssten. Gerade aber die sehr schöne Integration von Steuerberater und Buchhalter in Verbindung mit einem geringeren „Customizing-Aufwand“ und div. Onlinefunktionen sind da durchaus ein Pluspunkt.

Aber warten wir es ab.  Jetzt gehen noch einmal die Vergleiche und Evaluierungen los, bei denen wir unsere Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit einbeziehen. Im Rahmen der Umstellung werden wir dann auch unsere Datenschnittstelle (dF Backendsystem <-> Buchhaltungssoftware) erneuern und ein paar intern lang gehegte Wünsche erfüllen. Wie z.B. abweichende Zahlungsziele für Großkunden/Konzerne. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

3 Kommentare

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  • Odde23
    Odde23 - 23. März 2010 um 08:50 Uhr

    SAP ist eine sehr flexible, wenn auch teure Lösungung. Zu mir sagte mal ein SAP-Berater vor mehreren Jahren, dass SAP eigentlich nur für Unternehmen mit 500 Mitarbeitern oder größer sinnig wäre. Ob das so stimmt oder nicht, kann ich leider nicht beurteilen.

  • Christian
    Christian - 23. März 2010 um 23:17 Uhr

    Hallo Frau Marburg,

    ich bin Kunde und lese sehr gerne Ihr Blog.

    Wir sind ein Verwaltungsdienstleister und machen für verscheidene große Firmen Rechnungswesen etc. Schon beim letzten Post zum Thema habe ich an unsere Buchhaltungs-Software gedacht: Simba Software ist sehr empfehlen. Verarbeitet große Datenmengen völlig problemlos, kann Nummernkreise frei vergeben, bietet perfekte Abstimmung zum Steuerberater (auch über Standards, z.B. Datev) und viele Export- und Erweiterungsmöglichkeiten.

    Vielleicht ist das auch eine Alternative?

    Mit Dynamics/Navision haben wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Schlechte Anpassbarkeit, teure und unzuverlässige Anbieter, schlechte Bedienbarkeit.

    Simba ist eine tolle, mächtige, aber relativ unbekannte Alternative. Vielleicht hilft ihnen ja dieser Tipp.

    Viele Grüße,

    Christian

  • Marc
    Marc - 8. April 2010 um 11:13 Uhr

    Datev ist einfach universell einsetzbar, zumal mit Datev Pro sowie Unternehmen Online (für Arbeitsplätze/Kleinunternehmen) tolle Produkte geschaffen wurde.
    Die Weiterentwicklung läuft schnell voran ua wurde vor wenigen Tagen eRechnung aktiviert.