CMS-Vergleich: die beliebtesten Content-Management-Systeme 2019

Content-Management-Systeme (CMS) ermöglichen die komfortable Administration von Websites. Anwender können die Inhalte ohne Programmierkenntnisse verwalten und den Funktionsumfang mithilfe von kostenlosen oder kostenpflichtigen Plugins erweitern. Lernen Sie mit unserem CMS-Vergleich die Vorteile der beliebtesten Systeme kennen.

CMS-Vergleich: Anwendung nach den eigenen Anforderungen auswählen

Einsatzgebiete der Content-Management-Systeme sind grob unterteilt in:

  1. Web-Content-Management
  2. Blog / News Publishing
  3. Social Publishing

1. Web-Content-Management

Bei diesem Anforderungsprofil liegt der Fokus auf der multimedialen Inhalteverwaltung der Website. Mehrere Redakteure müssen Zugriff haben, wobei das Rechtesystem sicherstellen muss, dass jeder nur die für ihn relevanten Bereiche bearbeiten kann.

2. Blog Publishing

Bloggen und die Vernetzung mit den sozialen Medien stehen bei diesem Anforderungsprofil im Vordergrund. Der Blogger will Inhalte schnell und einfach veröffentlichen können, zum Beispiel auch unterwegs mit dem Smartphone.

3. Social Publishing

Bei diesem Bereich dreht sich alles um den Aufbau einer Online-Gemeinschaft. Die Seitenbesucher sollen aktiv an Diskussionen teilnehmen können und im Idealfall selbst Beiträge erstellen. Die Möglichkeit zur Veröffentlichung von User Generated Content ist beim Social Publishing eine wesentliche Komponente.

Die Nummer 1: WordPress – riesige Auswahl an kostenlosen Erweiterungen

WordPress ist heute bei rund einem Drittel aller Websites im Hintergrund aktiv. Das CMS nutzen private Blogger und große Konzerne gleichermaßen. Für das Design der Website gibt es eine riesige Auswahl fertiger Templates und praktischer Erweiterungen. Ob Portfolio-Präsentation eines Fotografen oder umfangreicher Onlineshop, mit WordPress ist fast alles möglich.

Mit unserem WordPress Hosting ist die Installation in fünf Minuten geschafft. WordPress wurde ursprünglich als Blogging-Plattform entwickelt und eignet sich dafür heute weiterhin sehr gut. Dank der schnellen Einarbeitungszeit und des geringen Aufwands für die Einrichtung ist WordPress ebenso für viele kleine und mittlere Unternehmen eine gute Wahl. Lesen Sie auch unseren Beitrag zu den besten WordPress Plugins 2019.

Joomla!

Joomla! ist nach WordPress das zweitbeliebteste CMS auf dem Markt und für einfache wie komplexere Websites gleichermaßen geeignet. Anfänger können sich leicht einarbeiten, da es umfangreiche Bücher zur Installation und Umsetzung verschiedener Funktionen gibt. Die professionelle Verwaltung einer Website erfordert mit Joomla! im Vergleich zu WordPress etwas mehr Aufwand. Eine Einschränkung ist die Rechteverwaltung, die weniger umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet. Mit unseren Webhosting-Angeboten setzen Sie professionelle Websites auf Basis von Joomla! um.

Drupal: flexibler & komplizierter – dafür leistungsfähiger

Drupal überzeugt im CMS-Vergleich mit seiner platzsparenden Standardinstallation. Wie bei allen anderen Content-Management-Systemen lässt sich der Funktionsumfang mit Plugins erweitern; Haupteinsatzgebiet von Drupal ist der Aufbau einer Community. Für das Social Publishing und die Verwaltung von Foren ist das CMS die richtige Wahl. Auch Drupal können Sie auf unseren Servern installieren und hochperformante Websites betreiben.

TYPO3 – das CMS für Unternehmen

Das Enterprise-Management-System ist im DACH-Raum weit verbreitet und technisch ausgereift. TYPO3 gilt häufig für große Unternehmen und Onlineshops als CMS der Wahl. Es stehen umfangreiche Funktionen bereit und die Rechteverwaltung bietet zahlreiche Möglichkeiten. Ein zusätzlicher Vorteil ist die leichte Anbindung weiterer CRM- oder ERP-Lösungen.

Wie WordPress hat auch TYPO3 eine große Community, die sich in Foren austauscht und bei Problemen weiterhilft. Unternehmen beauftragen meist Agenturen, die sich auf TYPO3 spezialisiert haben. Während WordPress für Laien schnell verständlich ist, erfordert die Arbeit mit TYPO3 umfangreiche Fachkenntnisse. Auch der Administrationsaufwand ist relativ hoch, weshalb das Enterprise-CMS im CMS-Vergleich für große Unternehmen empfohlen wird. Unsere Webhosting-Angebote mit ultraschnellen SSD-Festplatten eignen sich hervorragend für professionelle Websites auf Basis von TYPO3.

CMS-Vergleich: unser Fazit

Neben den vorgestellten Content-Management-Systemen gibt es viele weitere kostenlose und kostenpflichtige Alternativen. Ebenfalls beliebt bzw. interessant sind unter anderem NeosContao und das in Deutschland entwickelte Kirby. Wenn Sie aus einer riesigen Fülle fertiger Vorlagen und Erweiterungen die für Sie passenden zusammensuchen und Ihre Website möglichst einfach realisieren möchten, sind WordPress und Joomla! meist die richtige Wahl. Große Unternehmen wenden sich häufig eher an TYPO3-Agenturen, um so einen maximal flexiblen und individuellen Webauftritt umzusetzen. Drupal ist für Community-Websites die erste Wahl. Die vielen weiteren und weniger bekannten CMS richten sich mehr an Entwickler, die sich mit Neuem auseinandersetzen wollen und spezielle Anforderungen haben.

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16 Kommentare

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  • Ceberlin
    Ceberlin - 27. September 2019 um 16:46 Uhr

    ProcessWire?

    • Inga
      Inga - 1. Oktober 2019 um 10:26 Uhr

      Hallo Ceberlin,
      vielen Dank für den Hinweis. Sicher gibt es noch viele weitere beliebte CMS, alle hier aufzulisten, würde wahrscheinlich den Rahmen eines Blog-Beitrags sprengen. Aber ich nehme es gerne als Anregung auf, mal etwas über Content Management System zu schreiben, die vielleicht noch nicht jeder kennt.
      Gruß
      Inga

      • cmsdude
        cmsdude - 1. Oktober 2019 um 18:16 Uhr

        Dann werfe ich auch mal was in den Ring: https://getgrav.org/
        Minimalistischer Ansatz ohne Datenbank. Dürfte aber für sehr viele Fälle genau das richtige sein. Für technisch Affine, die keine Lust auf Firlefanz und gerne die totale Kontrolle über ihr System haben.

      • Inga
        Inga - 2. Oktober 2019 um 12:12 Uhr

        Hallo cmsdude,

        danke für die Ergänzung, gerne sammele ich weitere Tipps zum Vergleich.

        Gruß
        Inga

      • Sascha
        Sascha - 16. Oktober 2019 um 21:59 Uhr

        webEdition (https://webEdition.org) ist auch ein feines Ding. Im Grunde genommen ein CMF, das viele Features schon von Haus aus mitbringt (keine Addons) und volle Code-Kontrolle erlaubt. Quasi der konträre Ansatz zu WordPress :-). Das Tool wird übrigens auch im deutschsprachigen Raum entwickelt.

      • Inga
        Inga - 17. Oktober 2019 um 13:46 Uhr

        Hallo Sascha,

        vielen Dank auch für diesen Tipp!

        Viele Grüße
        Inga

  • Paul
    Paul - 27. September 2019 um 17:04 Uhr

    Die Update / Wartungs-Fähigkeit sollte meiner Meinung ebenfalls bei allen Systemen berücksichtigt werden. Gerade bei WordPress, weil es so populär ist, ist es elementar permanent Updates einzuspielen. Sonst ist das System schnell gehackt 🙁 Kostenloses Firewall Plugin ist ebenfalls Pflicht :), gut das man da eine gigantische Auswahl hat 🙂

  • Peter
    Peter - 2. Oktober 2019 um 03:26 Uhr

    Hallo, dass http://stories.smartstore.net/ System aus Deutschland ist euch vermutlich entgangen. Relativ neu uns so ziemlich das beste was ich bisher gesehen habe. Der absolute Vorteil liegt in der Kombination CMS/Commerce so lassen sich nicht nur Inhalt responsiv verteilen, sondern auch Prozesse. Mein absoluter Favorit.
    BG. Peter

    • Inga
      Inga - 2. Oktober 2019 um 12:13 Uhr

      Hallo Peter,

      danke auch für diese weitere Ergänzung.

      Gruß
      Inga

  • Ghostwriting Erfahrungen
    Ghostwriting Erfahrungen - 2. Oktober 2019 um 17:13 Uhr

    Joomla ist eine bessere Alternative dem WordPress. Das kann ich nur bestätigen. Ich benutze Joomla seit 3 Monaten und bin komplett zufrieden. Dass Joomla schwieriger als WordPress ist, stimme ich nicht zu.

    • Pegor
      Pegor - 15. Oktober 2019 um 08:06 Uhr

      Wenn du noch ein paar Monate mehr Erfahrung hast und langsam über Optimierungen nachdenkst wirst du schnell erkennen das Joomla zur Zeit zur Recht auf Platz zwei verwiesen ist.

  • Sven
    Sven - 4. Oktober 2019 um 22:13 Uhr

    „Haupteinsatzgebiet von Drupal ist der Aufbau einer Community. Für das Social Publishing und die Verwaltung von Foren ist das CMS die richtige Wahl.“

    Das ist aber eine sehr alte Aussage aus Drupal 5/6. Drupal 8 ist ein vollwertiges CMS basierend aus Symfony und somit einem sehr modernen PHP-Framework. Somit ist das Einsatzgebiet sehr umfangreich und nicht auf Communities beschränkt, siehe dazu auch den Wikipedia Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Drupal

    • Regina
      Regina - 16. Oktober 2019 um 20:27 Uhr

      Richtig.
      Es gibt nichts, was mit Drupal nicht geht.

  • Regina
    Regina - 16. Oktober 2019 um 20:26 Uhr

    Natürlich Drupal!

  • Björn
    Björn - 18. Oktober 2019 um 09:19 Uhr

    Zu den genannten Systemen:

    Die Begeisterung für Joomla, Drupal, WordPress und TYPO3 im Speziellen kann ich nicht nachvollziehen. Diese werden zwar ständig weiterentwickelt aber hinken gefühlt aktuellen Technologien/Entwicklungen immer ca. 2 Jahre hinterher.

    Joomla
    ———-

    Noch immer eine sehr seltsamer Authoring-Workflow mit dem ich nicht warm werde. Vom Rechte-Management (ist zwar besser geworden aber immer noch nicht mit anderen Systemen vergleichbar). Die Customfield-Umsetzung ist auch so lala …

    WordPress:
    ———-

    Für jeden kleinen Teil benötige ich ein Plugin, muss ständig auf die Aktualität achten (in Verbindung mit beinah täglich stattfindenden und eigentlich immer notwendigen Updates). Anstatt Features hinzuzufügen muss ich über die functions.php erstmal einen Großteil
    deaktivieren … was auch immer irgendwie das Gefühl von „Systemhacking“vermittelt.

    Drupal
    ———-

    Ähnlich wie TYPO3 … gute Ansätze aber am Ende durch die Komplexität hält es mehr auf als das es hilft. Das Backend hat sich auch anscheinend noch keiner angesehen der etwas von Usability versteht.

    TYPO3
    ———

    Hat sicher seine Daseinsberechtigung aber solang die Typoscript-Krücke immer noch mitgezogen wird gilt auch hier wie für Drupal … an Stellen wo eine einfache Lösung möglich wäre steht man häufig vor einer unnötig großen Hürde (im Falle von TYPO3 ist das eine Mischung aus schlechter/fehlender Dokumentation, Typoscript, Flexform in Verbindung mit TCA usw.)

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es natürlich nicht und das jeweilige System ist auch immer eine Frage des Geschmacks aber ich persönlich bevorzuge bei kleinen Projekten mittlerweile:

    Kirby: https://getkirby.com/
    Grav: https://getgrav.org/

    … einem WordPress oder Joomla vor (sind für die meisten kleinen bis mittleren Seiten völlig ausreichend). Sollte es doch einmal komplexer werden und ich benötige zwingend eine Datenbank und eine hohes Maß an Flexibilität:

    Processwire: https://processwire.com/
    Craft CMS: https://craftcms.com/

    Für den Enterprisebereich würde ich Sulu CMS (https://sulu.io/) oder Pimcore (https://pimcore.com) (je nach Anforderung) einem TYPO3 vorziehen. Wobei die meisten Projekte mit den zuvor genannten Systemen bereits umgesetzt werden können.

    • Inga
      Inga - 18. Oktober 2019 um 10:50 Uhr

      Hallo Björn,

      vielen Dank für das Feedback und die ausführlichen Ergänzungen.

      Viele Grüße
      Inga