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Domainname: Die Wahl des perfekten Namens
Veröffentlicht am 22.07.2020 von Anna Philipp
Zum Beginn einer erfolgreichen Webseite steht die Wahl des Domainnamens. Worauf Sie bei der Wahl Ihres perfekten Domainnamens achten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.Was ist eigentlich eine Domain und wozu braucht man sie?
Jeder Server im Internet hat eine Adresse, über die er erreichbar ist: Die IP-Adresse. Die IP-Adresse besteht aus 4 Zahlenblöcken, die durch Punkte getrennt sind, also z.B. 80.67.16.99. 💡 Nachdem nahezu alle möglichen Zahlenkombinationen für IP-Adressen genutzt werden, existiert zudem noch ein neues Format, mit dem noch mehr IP-Adressen zur Verfügung stehen. Das neue Format besteht aus acht Blöcken (ein oder mehrere aufeinander folgende Blöcke mit dem Wert Null können weggelassen werden), und lässt gewisse Buchstaben-/Zahlenkombinationen zu. Z.B. 2a00:1158:0:100::16 Aber ob nun die Version mit 4 oder mit 8 Blöcken: Es ist fast unmöglich, sich diese Kombinationen zu merken. Daher gibt es Domainnamen. Hinter den oben genannten IP-Adressen verbirgt sich der Domainname www.df.eu. Gibt der Nutzer den Domainname in seinen Browser ein, erfolgt im Hintergrund eine Abfrage der IP-Adresse, über die man dann zur richtigen Webseite gelangt. Der Nutzer bekommt davon nichts mit, er muss sich lediglich den Domainname merken.Welchen Domainnamen können sich Nutzer gut merken?
Generell kann man sagen, je kürzer, desto besser. Bei Domainnamen wie meine-tolle-domain-in-der-viele-informationen-schon-im-namen-stehen.com fällt es vielen Nutzern schwer, sich diese zu merken. Kürzere Varianten wie tolle-domain.com sind daher empfehlenswerter. Nur gibt es da ein Problem: Die „guten“, kurzen Domainnamen sind meistens schon belegt. Um diesem Problem entgegenzuwirken, gibt es seit Kurzem neue Domainendungen, die das Angebot der Domainnamen deutlich erweitern. Wenn Sie für sich oder für Ihr Unternehmen eine Domain registrieren möchten, kann unser Domain-Namen-Generator Sie dabei unterstützen.Welche Domainendung ist die Richtige?
Am gängigsten bislang sind die "Klassiker": In Deutschland .de und weltweit .com, aber auch die neuen Domainendungen finden großen Anklang. Passend zum Inhalt der Webseite könnten Sie also auch eine Domain mit einer der neuen Domainendungen registrieren: Betreiben Sie einen Blumenladen, könnten Sie eine .florist-Domain wählen, während für Fotografen .camera oder .photography interessant sein dürften.Reicht eine Domain?
Prinzipiell reicht eine Domain, auf der die Webseite angezeigt wird. Je nach Domainname kann es aber durchaus empfehlenswert sein, weitere Domains zu registrieren, die auf die eigentliche Domain weiterleiten.- Domainname mit Umlaut Domains mit Umlauten (IDN-Domains) haben sich immer weiter durchgesetzt und sind in den gängigsten Browsern erreichbar wie auch andere Domains. Da dies aber nicht für alle Browser und insbesondere auch E-Mail-Programme gilt, ist die Nutzung einer Domain mit Umlaut nur als zusätzliche Domain empfehlenswert.
- Schreibfehleranfällige Domains Es ist generell nicht empfehlenswert einen Namen zu wählen, dessen Schreibweise vielen Probleme macht. Lässt sich das jedoch nicht vermeiden, könnten Sie die Domain mit falscher Schreibweise zusätzlich bestellen und auf die korrekte Domain weiterleiten. Es wäre ja schade, weniger Besucher zu haben, nur weil diese sich vertippen.
- Mit Bindestrich – ohne Bindestrich Es ist kein Muss, aber auch nicht verkehrt, beides zu haben: Kommen mehrere Wörter in Ihrem Domainnamen vor, können Sie diese mit Bindestrichen voneinander trennen. Um es Besuchern einfacher zu machen, kann können Sie die Domain mit und ohne Bindestrichen registrieren und eine auf die andere weiterleiten.
- Mehrere Domainendungen Bieten Sie eine Webseite z.B. mehrsprachig an, könnten Sie den Namen mit verschiedenen Domainendungen (.de / .com / .at / .eu usw.) sichern.


