Fliegerbombe in der Nähe unserer Büroräume gefunden

Ein im wörtlichen Sinne bombiger Fund „gelang“ Schatzsuchern mit einer Metallsonde am Wochenende in Ismaning. Nur wenige hundert Meter von unserem Bürogebäude entfernt, entdeckten sie eine englische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg.

Nach einer ersten Begutachtung der Bombe am vergangenen Sonntag ging man bei der Einsatzleitung davon aus, dass es sich um eine Bombe ähnlicher Art einer erst vor wenigen Wochen im Münchner Stadtteil Schwabing gefundenen Bombe handelte. Die Schwabinger Bombe konnte aufgrund des gefährlichen Zünders nicht entschärft werden. Sie wurde vor Ort gesprengt und verursachte Schaden in Millionenhöhe, wie auch eine weitere am vergangenen Wochenende gefundene Fliegerbombe in Viersen.

Dementsprechend umfangreich waren die Sicherheitsmaßnahmen, es wurde eine Sperrzone in einem Radius von ca. 900 Metern um den Fundort eingerichtet. In der Sperrzone liegende Gebäude wurden evakuiert und durften nicht betreten werden. Davon betroffen waren auch unsere Räumlichkeiten.

Im weiteren Verlauf der Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass es sich um einen weniger gefährlichen Zünder handelte und keine Sprengung vor Ort erforderlich war. Die Bombe konnte daraufhin in den Abendstunden abtransportiert und die Sperrzone wieder aufgehoben werden.

Glücklicherweise kam es somit zu keinen Sach- und insbesondere zu keinen Personenschäden, was natürlich das Wichtigste ist! Darüber hinaus sind wir bei domainFACTORY als Anwohner über den schnellen und schadenfreien Verlauf auch insofern glücklich, als dass zunächst eine Sprengung der Bombe am gestrigen Montag vorgesehen war. Dies hätte für uns bedeutet, zumindest vorübergehend keinen Zugang zu unseren Räumlichkeiten zu haben und für ca. 60 Kolleginnen und Kollegen das Arbeiten von Zuhause aus zu organisieren sowie Termine und Anlieferungen neu zu vereinbaren.

Weitergehende Informationen unter anderem bei sueddeutsche.de

 

 

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Peter Mueller

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21 Kommentare

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  • Sepp
    Sepp - 18. September 2012 um 16:59 Uhr

    Hallo Peter,

    wurde denn Euer Firmengrundstück auf Bomben im Untergrund untersucht, bevor das Gebäude errichtet wurde? Wenn ich an die Schäden in schwabing denke, dann wird mir ganz schwindelig, sollte sowas in der Nähe von dF oder noch schlimmer dem RZ gefunden werden.

    Grüße
    Sepp

    • Peter
      Peter - 18. September 2012 um 17:27 Uhr

      Hallo Sepp,

      unsere Büroräume sind angemietet, insofern entzieht sich das offen gesagt meiner Kenntnis (wie auch etwaige allgemeine Bauvorschriften hierzu). Da sich 2,5 Stockwerke (Tiefgarage) des Gebäudes unterhalb der Erde befinden, erscheinen mir persönlich Blindgänger in unserer direkten Nähe jedenfalls als unwahrscheinlich. Das trifft ebenso auf das Rechenzentrum zu. Hinzu kommt, dass zumindest Ismaning während des zweiten Weltkriegs gem. der Berichterstattung in den vergangenen Tagen offensichtlich kein direktes Ziel von Bombenangriffen war. Insofern sind Bombenfunde hier weitaus unwahrscheinlicher als in Gegenden, in welchen gezielt Bomben abgeworfen wurden.

  • Sepp
    Sepp - 18. September 2012 um 17:38 Uhr

    Hallo Peter,
    das ist schon mal sehr beruhigend mit der Tiefgarage etc. dann sollte eigentlich nichts mehr in unmittelbarer Nähe herumliegen, das stimmt. Niemand sitzt ja gerne auf einer im warsten Sinne des Wortes ‚tickenden Zeitbombe‘.

    Wenn das Gewerbe-/Industriegebiet bei Euch noch nicht so alt ist, dann wurde vermutlich zuvor ohnehin der Boden umgewühlt bzw. mit Bodenradar untersucht. Hier in Ulm wurde das zumindest so gemacht, bei allen Baugebieten, die jünger als ~20 Jahre sind. Wie alt ist den das Gewerbegebiet indem das Bürogebäude ist? Recht neu? Das RZ ist ja quasi noch tau frisch.

    Grüße
    Sepp

  • Gerald
    Gerald - 18. September 2012 um 19:28 Uhr

    Es werden merkwürdig viele Bomben in letzter Zeit gefunden…wird schon für den Krieg geübt?

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 18. September 2012 um 19:39 Uhr

    @Gerald: Ich denke, das ist eher Zufall. In anderen Bundesländern ist das an der Tagesordnung (Bayern hat keinen Kampfmittelräumdienst). Ist übrigens nahezu eine rein zivile Geschichte.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 19. September 2012 um 03:04 Uhr

    Das ist übrigens der Grund warum es in der Branche den Trend zu gespiegelten Rechenzentren geht. Es passiert ganz schnell das ein Rechenzentrum aufgrund diverser Ereignisse pulverisiert wird. Wenn ein Hoster dann nur das eine Rechenzentrum hat und dieses dann verschwunden ist sieht es ganz übel aus …

  • Sepp
    Sepp - 19. September 2012 um 08:07 Uhr

    Zitat Reiner.D: „Es passiert ganz schnell das ein Rechenzentrum aufgrund diverser Ereignisse pulverisiert wird.“

    Echt, ist das schon passiert?

  • Chris
    Chris - 19. September 2012 um 11:13 Uhr

    ja in bayern ist zur zeit echt bombenstimmung!

    dass das in anderen bundesländern an der tagesordnung liegt war mir neu. wieder was gelernt 🙂

  • Jochen
    Jochen - 19. September 2012 um 13:52 Uhr

    Wie ich vor kurzem erfahren habe, sind rund 20% der damals abgeworfenen Fliegerbomben Blindgänger gewesen, also Bomben die nicht gezündet sind. Man weiß nicht genau wie viele davon noch in dem Erdreich Deutschlands liegen, doch Schätzungen nach sind es mehrer Hunderttausende und das auch noch vorwiegend in den Ballungsgebieten des Landes, also dort wo die meisten Menschen wohnen.

    Quelle: ProSieben

    • Peter
      Peter - 19. September 2012 um 15:26 Uhr

      @ Sepp: Ein größerer Teil der Gebäude hier wurde meines Wissens nach im New Economy Boom gebaut und müsste um das Jahr 2000 fertiggestellt worden sein, der andere Teil dürfte ca. ein Jahrzehnt älter sein.

      @ Rainer.D: Der Schutz vor Natur- und anderen, „richtigen“ Katastrophen ist bei verteilten Rechenzentren, dem Vorhalten von Daten in mehreren Rechenzentren o.ä. in den meisten Fällen nur ein weitestgehend untergeordneter Grund. I.d.R. sind Aspekte wie die räumliche Nähe zur Zielgruppe oder der Schutz vor „alltäglichen Katastrophen“ wie Stromausfälle für entsprechende Überlegungen ausschlaggebend.

  • Blue
    Blue - 19. September 2012 um 21:41 Uhr

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.blindgaenger-weltkrieg-bombe-explodiert-an-der-isar.fccfc620-caf5-4ff1-a195-8699f91a5aa7.html

    Niemand kann irgendwas genaues sagen. Toll ist zumindest das bei Kindergärten und Schulen entsprechende Bombenräumungskommandos erst einmal genau prüfen, ehe es eine Baugenehmigung gibt.

    http://www.welt.de/print-welt/article433867/Noch-immer-schlummern-Bomben-im-Boden.html

  • Rainer.D
    Rainer.D - 20. September 2012 um 06:48 Uhr

    @Peter: Naja, ein mittelschweres Erdbeben kann ein Rechenzentrum auf unbestimmte Zeit lahm legen, zwar kommen Beben erfreulicherweise selten vor, ein unrealistisches Szenario sind sie aber keinesfalls. Wenn man dann ein Rechenzentrum Süd- und Nord hat ist das schon praktisch – die Erde wackelt, nur die „Homepage“ nicht … *g*

  • Michael
    Michael - 20. September 2012 um 07:30 Uhr

    @Rainer.D:
    Gib’s zu: Das ganze betonst Du jetzt extra so, weil Du in Norddeutschland wohnt, gerne bei DF arbeiten würdest (Schlaraffenland u.v.m), aber keine Lust hast nach Süddeutschland umzuziehen. Stimmt’s?
    Ich sage nicht dass Du Unrecht hast, aber es kommt Dir jetzt gerade recht, Dein eigentliches Vorhaben zu untermauern.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 20. September 2012 um 13:00 Uhr

    @Michael: Nee, ich wohne in NRW, aber hier könnte DF eigentlich auch das 2. Rechenzentrum bauen, dann könnte ich mich ja tatsächlich bewerben. *g* Ich werde am Wochenende mal das passende Grundstück suchen und für DF reservieren. 🙂

  • Michael
    Michael - 20. September 2012 um 13:58 Uhr

    @Rainer.D:
    Falls Du noch keinen Ort hast, versuch mal Langenfeld. Die waren vor 2 Jahren (oder sind vielleicht immer noch) schuldenfrei und ködern neue Firmen mit geringen Gewerbesteuern. Ganz im Gegensatz zu Solingen. Da ist „Ladenlokal zu vermieten“ der Normalfall.
    In Solingen haben die vor ein paar Monaten übrigens auch ne Bombe gefunden. Allerdings konnten die die entschärfen. Kam bei Bauarbeiten zum Vorschein.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 20. September 2012 um 23:46 Uhr

    Doch, Ort habe ich, das 2. DF-Rechenzentrum kommt nach Bonn oder Köln. 🙂

  • Chris
    Chris - 21. September 2012 um 14:20 Uhr

    ein zweites RZ auf der anderen seite des großen teichs wäre interessanter 🙂

    aber bitte so das ausländische behörden/institutionen weiterhin keine möglichkeit haben auf freie dateneinsicht ohne richterliche verfügung.

  • Gerald
    Gerald - 21. September 2012 um 18:51 Uhr

    @Chris
    …ach wenn du wüsstest…. 😉

  • Chris
    Chris - 21. September 2012 um 19:57 Uhr

    @Gerald

    du meinst die haben schon zugriff bei dF?