Gefälschter Faxspam

Faxspam ist ein lästiges Übel und es gibt genügend Firmen, die damit schnelles Geld verdienen wollen. Manchmal stecken hinter diesen ungewünschten Sendungen aber auch unbekannte Täter, die den angegebenen aber falschen (und völlig unbeteiligten) Absender durch den Faxspam verunglimpfen und ihm schaden wollen („Joe-Job“). Zuletzt hatten wir im April über einen solchen Fall berichtet.

Nun hat uns wieder eine Werbefax erreicht, welches, wie Netzrecherchen zeigen, offensichtlich erneut alleine dem Zweck dient, den angeblichen Absender zu verunglimpfen. Dies ergibt sich zumindest aus dieser Stellungnahme des Betroffenen, auf die wir hiermit gerne hinweisen.

Das wirklich traurige an der ganzen Angelegenheit sind eigentlich zwei Dinge: Erstens, dass sich auf so einfachem Wege jede Menge Ärger und Wut auf ein unschuldiges Opfer lenken lässt, weil sich die Empfänger der Werbefaxe auf den vermeintlichen Versender stürzen. Und zweitens, dass es so viele ernst gemeinte, nervige und schlecht gemachte Werbefaxe gibt, dass man aufgrund der Gestaltung und des dürftigen Inhalts nicht sofort stutzig wird und den Täuschungsversuch erkennt.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

9 Kommentare

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  • Jokey
    Jokey - 27. Mai 2011 um 14:27 Uhr

    Ganz großes Kino, ein solches Anliegen an einen Webhoster zu schicken. Vieolen Dank, you made my day

  • Kailash
    Kailash - 27. Mai 2011 um 15:24 Uhr

    Das Fax habe ich heute auch bekommen.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 27. Mai 2011 um 15:43 Uhr

    … die Werbefaxe drucke ich aber nicht und ich versehe die auch nicht mit Eingangsstempel. *g* Dann würde alleine schon der Swiss Money Report die Stempelfarbe in kürzester Zeit verbrauchen, den Toner sowieso. 🙂

  • Rahrah
    Rahrah - 29. Mai 2011 um 02:19 Uhr

    Es liegt gar nicht so fern, dass 3SKOM die Faxe selbst versendet. Es ist ganz einfach, einen Blog gegen Faxwerbung zu eröffnen um dann hinterher sagen zu können, man sei Opfer eines Joejobs geworden. Ich lasse jedenfalls Sedlaczek abmahnen. Sollen die Gerichte prüfen, ob er hinter dem Faxversand steckt oder nicht. Beim nachforschen im Internet findet man viele Ungereimtheiten zu Sedlaczek. Denen würde ich den Faxspam allemal zutrauen. Wie sonst ist es zu begründen, dass sie so vehement einen Blog betreiben der ihnen gar nichts bringt außer einen Haufen Feinde. Die Joejob-Geschichte stinkt bis zum Himmel.

  • Jürgen K.
    Jürgen K. - 1. Juni 2011 um 03:04 Uhr

    Ich glaube auch nicht an Joe-Jobs, auf gar keinen Falll!
    Dieser Stefan Sedlaczek hat das selbst verschickt und nimmt das als Vorwand um zu behaupten dass ER ja gerade keinen Spam verschicken würde! Allerdings war er als ich aufgrund seines Faxes seine Dienstleistung (testweise) bei ihm bestellen wollte alles andere als abgeneigt und bot mir großzügig seine Dienste an. Der will doch wirklich jetzt damit abkassieren!

  • Faber
    Faber - 1. Juni 2011 um 12:40 Uhr

    Weshalb sollte eine einfach aufgemachte Werbefaxseite ein Hinweis auf eine angebliche Faxfälschung sein? Wer sich ein wenig informiert wird feststellen, dass die Faxversender nach Sekunden abrechnen. Eine Seite kostet mit viel Inhalt wahrscheinlich das zwei- bis dreifache. Es genügt doch zur Kontaktaufnahme, dass der Spammer nur paar Zeilen schreibt. Bei dieser Gelegenheit fordere ich 3SKOM auf, die Faxspammerei an mich zu unterlassen. Ich habe einen privaten Telefonanschluss. Die Ausrede mit dem angeblich gefälschten Fax glaube ich nimmer. Das ist die typische Ausrede. Anhand der IP-Adressen kann man jeden Eingang nachvollziehen. Ich denke, Profis werden das erkennen und Sedlaczek überführen. Die Polizei hat Fachabteilungen für Spam und ermittelt bestimmt schon gegen 3SKOM.

  • Michael
    Michael - 3. Juni 2011 um 08:04 Uhr

    Also Polizei und Fachabteilung passt vielleicht vom Personal her, aber nicht von der Ausstattung. Vor Jahren ist eine Verwandte auf einen 0190-Dialer reingefallen und wir haben Anzeige erstattet. Was kam raus? –> Nicht ermittelbar. Aber der Brief vom Inkassobüro kam trotzdem. Alle Firmen, die irgendwelche Rechnungen stellen müssen doch ermittelbar sein. Und vor ca. einem Jahr war der große Startschuss vom „Digitalen, abhörsicheren Polizeifunk“. Den sollen andere Länder schon längst haben.

  • Faber
    Faber - 7. Juni 2011 um 15:46 Uhr

    Ich habe 3SKOM ausdrücklich gebeten keine Faxe mehr an uns zu senden. Es hat funktioniert! Endlich ist Ruhe im Büro. 30 Spamfaxe kamen von denen. Was zu viel ist ist zu viel.

  • Heinz
    Heinz - 12. Juni 2011 um 10:58 Uhr

    Auf der Webseite http://www.3skom-werbefaxe.de/ fordert Herr Sedlaczek alle Empfänger eines angeblichen „3SKOM Werbefaxes“ auf, sich als Zeuge bei der Staatsanwaltschaft Bonn zu melden.