„Kostenlose Domain.“

Ein Anbieter verspricht Neukunden eine kostenlosen Domain. Und das auch noch werbefrei. So weit, so gut. Schade nur, dass in Wirklichkeit Gebühren in Höhe von 25 € anfallen und die versprochene Werbefreiheit für gerade einmal drei Jahre gültig ist. Von einigen unüblichen AGB-Klauseln mal ganz zu schweigen.

Wer austeilen kann, muss auch einstecken können. Und wer ein wettbewerbswidriges Angebot an den Start bringt, muss bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Die sich dann eben in Form einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung darstellen. Denn fairer Wettbewerb kann nur dann funktionieren, wenn sich auch alle an die Regeln halten.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

3 Kommentare

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  • Rainer.D
    Rainer.D - 12. Oktober 2009 um 15:40 Uhr

    Naja, ist ja üblich …

    Bei einigen großen Providern kann man bei „Aktionswochen“ überall nur noch groß und Fett 0,00 EUR lesen. Alles Umsonst, Tarife, Domains, usw. Überflüssige Details stehen im Klein gedruckten. 🙂

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 12. Oktober 2009 um 16:36 Uhr

    Es ist richtig, dass da manche Anbieter sich an Grenzen vortasten. Das Ergebnis ist dann rechtlich gerade noch zulässig, aber sicher nicht mehr kundenfreundlich. Verwunderlich nur, dass Interessenten so etwas nicht mit Nichtbeachtung strafen. Letztendlich bleiben diese Firmen aber eben innerhalb der (bereits im Einzelfall sehr gedehnten) Grenzen und überschreiten diese nicht. Irgendwann und irgendwo ist dann aber mal Schluß.

  • Jan
    Jan - 13. Oktober 2009 um 09:25 Uhr

    Was ich persönlich ja noch viel schlimmer finde als solche „TOP!!-Angebote“ sind die, die zuerst normal und fair erscheinen: Immer wieder kommen Kunden zu mir, die Ihre Website umstellen, relaunchen, aktualisieren möchten und in spannensten Verträgen mit Ihrem Provider hängen. Klassischerweise gehören die Domains dem Provider, der berechnet monatlich Preise, die ich hier im df-Konfigurator kaum erreichen kann, auch wenn ich noch so viele Features auswähle, und beim Wechsel wird dann gerne mal auf Unerreichbarkeit geschaltet, es wird versucht eine Ablösesumme zu kassieren, … kurz, sehr geschäftstüchtig, aber alles andere als kundenfreundlich.

    Schade, dass solche Verhaltensweisen sowohl auf seriöse und kundenfreundliche Provider, sowie teilweise sogar die Gewerke im Umfeld abfärbt (Webentwickler, Designer, Konzepter,…).

    Gut also für alle wenn „in Form einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung“ mal dagegen angegangen wird.